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Wissenschaft

  • Das Zukunftslabor Circular Economy entwickelt eine digitale Plattform zur systematischen Erfassung und Auswertung von Unternehmensdaten entlang des Materialkreislaufs. Ziel ist es, Materialströme transparent darzustellen und belastbare Grundlagen für die Bewertung von Ressourceneffizienz und Kreislaufführung zu schaffen. Die Plattform verknüpft vorhandene Unternehmensdaten und wertet diese mithilfe standardisierter Kennzahlen aus, um Nutzung, Rückführung und Wiederverwertung von Materialien nachvollziehbar zu machen.

  • Mit dem Forschungsprojekt AIDA entwickeln das Kunststoff-Zentrum SKZ, die Polysecure GmbH und die Südpack Verpackungen SE & Co. KG einen industrienahen Versuchstand zur Sortierung biobasierter Kunststoffe. Ziel ist es, die Sortier- und Recyclingfähigkeit dieser Materialien unter praxisnahen Bedingungen zu untersuchen und damit Grundlagen für geschlossene Wertstoffkreisläufe zu schaffen.

  • Forschende des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersuchen gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie chilenischen Partnern neue Ansätze für einen umweltverträglichen Rohstoffabbau in Chile. Im Rahmen der Initiative BRIDGE analysieren sie Fluidlagerstätten in der Atacama-Wüste, um deren Potenzial für die Gewinnung kritischer Rohstoffe wie Lithium zu bewerten und geeignete Verfahren zu entwickeln.

  • Wenn Ersatzteile nicht verfügbar sind, endet der Lebenszyklus vieler Produkte vorzeitig. Der Einsatz von 3D-Druck für Reparaturen eröffnet die Möglichkeit, fehlende Bauteile nachzufertigen und die Nutzungsdauer von Produkten zu verlängern. Forschende des Zukunftslabors Circular Economy untersuchen diesen Ansatz am Beispiel eines Pedelecs.

  • Die Treibhausgasemissionen Deutschland 2025 sind gegenüber dem Vorjahr nur gering zurückgegangen. Nach aktuellen Emissionsdaten des Umweltbundesamtes betrugen die Emissionen im Jahr 2025 rund 648,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Rückgang um rund 0,9 Millionen Tonnen beziehungsweise 0,1 Prozent.

  • Polyester-Baumwollmischgewebe sind ein zentraler Bestandteil von Schutz-, Berufs- und Sportbekleidung. Aufgrund ihrer Materialkombination stellen sie jedoch eine Herausforderung für das Recycling dar. Mechanische Verfahren führen häufig zu Qualitätsverlusten, während chemische Prozesse oft nur einzelne Bestandteile des Materials zurückgewinnen.

  • Der Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE hat ein Positionspapier und einen Hintergrundbericht zur Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Kunststoffwertschöpfungskette veröffentlicht. Die Analyse untersucht, welche Beiträge KI zur Circular Plastics Economy leisten kann und welche strukturellen Voraussetzungen für eine breitere Anwendung erforderlich sind.

  • Halogenfreie Flammschutzmittel können auch im Recyclingkreislauf technisch eingesetzt werden. Ergebnisse aus mehr als zehn Jahren gemeinsamer Forschungsarbeit des Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und der Pinfa zeigen, dass entsprechende Flammschutzsysteme in anspruchsvollen Anwendungen einsetzbar bleiben und regulatorische Anforderungen erfüllen.

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