Die geplante Plastikabgabe stößt in der Branche auf deutliche Ablehnung. Plastics Europe Deutschland bewertet den Vorschlag als zusätzliche Belastung für Unternehmen und sieht sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Nachteile.
Die geplante Plastikabgabe stößt in der Branche auf deutliche Ablehnung. Plastics Europe Deutschland bewertet den Vorschlag als zusätzliche Belastung für Unternehmen und sieht sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Nachteile.
Nach der Sanierung der insolventen HydroDyn Recycling setzt das Unternehmen seinen Geschäftsbetrieb unter neuer Eigentümerstruktur fort. Ein Konsortium aus Gründern und Investoren hat zentrale Geschäftsbereiche sowie wesentliche Schutzrechte übernommen. Damit bleibt technologisches Know-how im Bereich der Kunststoffaufbereitung erhalten.
Die verschärften regulatorischen Vorgaben der Europäischen Union für Kunststoffprodukte verändern derzeit die Rahmenbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Höhere Rezyklateinsatzquoten, strengere Designanforderungen und erweiterte Berichtspflichten stellen Unternehmen vor neue Anforderungen. Auf der IFAT in München erhalten Fachbesucher vom 4. bis 7. Mai einen Überblick über die praktischen Auswirkungen auf Produktion, Verarbeitung und Recycling.
Der von der Europäischen Kommission genehmigte Industriestrompreis soll energieintensive Industrien in Deutschland entlasten. Nach Auffassung des bvse wird die Kunststoffrecyclingbranche in der aktuellen Ausgestaltung jedoch kaum berücksichtigt.
Der Industrieverband pro-K hat sich mit einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und an den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Armand Zorn, gewandt.
Die ARA, Bernegger und Der Grüne Punkt haben am Standort der Kunststoffsortieranlage TriPlast im Ennshafen mit dem Bau der Recyclinganlage Sort4cycle begonnen. In dem neuen Werk sollen künftig bis zu 41.000 Tonnen Kunststofffraktionen pro Jahr verarbeitet werden, die bislang überwiegend thermisch verwertet wurden.
Ein neues deutsch-österreichisches Forschungsprojekt untersucht den biologischen Abbau kompostierbarer Kunststofffragmente im Boden unter realen Bedingungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie schnell sich Fragmente aus zertifiziert kompostierbaren Kunststofffolien abbauen, wenn sie über den Kompost in den Boden gelangen.
Neun Produktgruppen der Kneipp GmbH sind durch den TÜV SÜD und die Initiative flustix als mikroplastikfrei im Produktinhalt zertifiziert worden. Die Auszeichnung „flustix PLASTIKFREI – Produktinhalt Mikroplastikfrei“ umfasst unter anderem Duschgele, Pflegeöle, Lippenpflege sowie Badeprodukte. Ziel ist eine nachvollziehbare Kennzeichnung von Produkteigenschaften für Marktteilnehmer und Verbraucher.
Der VOEB spricht sich gegen eine neue Plastikabgabe aus, wenn diese ausschließlich der Gegenfinanzierung einer reduzierten Umsatzsteuer dient.
Steigende Preise für Kunststoff-Neuware erhöhen den Druck auf Verarbeiter. Zugleich gewinnen Rezyklate wieder an Bedeutung. Neben wirtschaftlichen Aspekten rücken auch regulatorische Vorgaben näher: Spätestens ab 2030 sollen im Rahmen der europäischen Verpackungsvorgaben verbindliche Mindestrezyklatanteile eingehalten werden.
Die Europäische Kommission hat ihren ersten Bericht nach der Richtlinie über Einmalkunststoffe (SUPD) veröffentlicht, basierend auf Daten der Mitgliedstaaten für 2022. Der Bericht bietet eine Grundlage zur Bewertung des Fortschritts hinsichtlich verbindlicher SUP-Sammelziele für 2025 und 2030 sowie der Reduzierung des Verbrauchs bestimmter Einwegplastikprodukte und des Managements von Fischereigeräten mit Kunststoff.
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