Geschlossener Kreislauf in Österreich
ARA setzt das Projekt mit OMV, Borouge International und Greiner Packaging um. Alle Schritte erfolgen in Österreich: Sammlung, Sortierung, Aufbereitung, Weiterverarbeitung und Herstellung der Becher. Das Material wird in der Sortieranlage TriPlast in Oberösterreich getrennt und anschließend mit dem ARA-Verfahren Upcycle zu Kunststoff-Flakes aufbereitet.
In der OMV-ReOil-Anlage entsteht daraus Pyrolyseöl. OMV verarbeitet dieses in Basischemieanlagen zu zirkulärem Propylen. Borouge International stellt daraus Kunststoffgranulat her, das für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt geeignet ist. Greiner Packaging produziert daraus die Mehrwegbecher.
Einsatz bei Haupt- und Nebenveranstaltungen
Die Becher erscheinen als Sonderedition im Design des Eurovision Song Contest. Sie werden bei der Hauptveranstaltung und offiziellen Nebenveranstaltungen in Wien eingesetzt. Die Wiederverwendung soll Einwegprodukte ersetzen und Abfälle vermeiden.
Beschädigte oder abgenutzte Becher werden nach der Veranstaltung recycelt. Wiederverwendbare Becher sollen an soziale Einrichtungen gehen.
Digitale Informationen zur Abfalltrennung
Ein aufgedruckter QR-Code führt zum digitalen Recycling-Guide DigiDot der ARA. Der Dienst bietet Informationen in 25 Sprachen, zeigt Sammelstellen in der Umgebung und unterstützt Besucherinnen und Besucher bei der richtigen Abfalltrennung.
Sammelinfrastruktur als Grundlage
Das Projekt soll zeigen, wie gebrauchte Kunststoffverpackungen erneut als Rohstoff genutzt werden können. Voraussetzung ist die getrennte Sammlung über Gelben Sack und Gelbe Tonne. ARA verweist auf mehr als 300.000 Gelbe Tonnen und rund 2,2 Millionen Haushalte, die an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen sind.







