Newsarchiv
-
Die IFAT Munich 2026 hat neue Rekordwerte erreicht. Rund 142.000 Besucher aus knapp 160 Ländern und Regionen sowie etwa 3.400 Aussteller aus gut 60 Ländern und Regionen kamen vom 4. bis 7. Mai nach München. Auf einer Ausstellungsfläche von 300.000 Quadratmetern präsentierten Unternehmen Lösungen für Wasserwirtschaft, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Die Messe zeigte damit die wachsende Bedeutung von Umwelttechnologien für Industrie, Rohstoffversorgung und Infrastruktur.
-
Reiling Glas Recycling und AGC Glass Europe haben erstmals Autowindschutzscheiben aus Produktionsabfällen industriell in einen geschlossenen Flachglas-Kreislauf zurückgeführt. AGC setzt die aufbereiteten Glasscherben wieder in der Herstellung von Autoglas ein. Der Rezyklatanteil liegt nach Unternehmensangaben bei mehr als 56 Prozent.
-
AZuR erweitert das Netzwerk für eine nachhaltige Reifen-Kreislaufwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit von Start-ups, etablierten Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Recyclingbetrieben.
-
Die H.P. Schlenter GmbH hat ihre Verwiegungsprozesse am Standort Würselen erweitert und digitalisiert. Das Unternehmen betreibt dort einen Recyclinghof für Bodenaushub, Betonreste und Abbruchmaterialien aus Großbaustellen. Hintergrund der Modernisierung ist das steigende Materialaufkommen.
-
Stadler hat auf der IFAT 2026 die digitale Plattform STADLERconnect vorgestellt. Im Rahmen einer Live-Demonstration zeigte das Unternehmen, wie sich Echtzeitdaten, Sensortechnik und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von Sortierprozessen einsetzen lassen. Zudem informierte Stadler über den Ausbau seiner internationalen Aktivitäten, darunter ein neues Büro in Japan sowie erweiterte Vertriebsstrukturen in Indien und Polen.
-
Im Rahmen des bvse-Messeabends auf der IFAT Munich haben der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung sowie das Aufbereitungszentrum Nürnberg Die Grünen Engel am 6. Mai die Grüne Engel 2026 verliehen. Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil.
-
Die Konjunktur in der Abfall- und Recyclingtechnik stabilisiert sich. Laut aktueller Umfrage des Fachverbands Abfall- und Recyclingtechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau rechnen die Hersteller für 2026 mit steigenden Auftragseingängen und einem moderaten Umsatzplus.
-
Gefahrgutrecht und Kundenschulung stehen im Mittelpunkt eines kostenlosen Webinars von Gefahrgut Jäger und GlobalFlow GmbH am 19. Mai 2026. Die Veranstaltung richtet sich an Entsorgungsunternehmen und beleuchtet Maßnahmen zur Vermeidung von Anlagenbränden durch Lithium-Ionen-Batterien.
-
Wasteer bringt gemeinsam mit NextWaste eine KI-basierte Lösung für thermische Abfallverwertungsanlagen auf den französischen Markt. Die Technologie erkennt risikobehaftete Abfälle bereits bei der Anlieferung am Bunker. Zudem analysiert sie die Zusammensetzung des Bunkerinhalts und unterstützt Betreiber dabei, Anlagen sicherer und effizienter zu fahren.
-
Die Weltrohstoffpreise zogen im April 2026 erneut an; auf Dollarbasis um 2,9 %. In Inlandswährung betrug der Preisanstieg 1,6 %, was auf eine Aufwertung des Euro zum US-Dollar zurückzuführen ist.
-
H.C. Starck Tungsten Powders hat den CO₂e-Fußabdruck seines größten Produktionsstandorts in Goslar erstmals durch TÜV Nord Cert zertifizieren lassen. Die Datengrundlage soll die Klimastrategie des Wolframspezialisten weiterentwickeln und den Standort bis 2045 treibhausgasneutral machen.
-
Arcus Greencycling Technologies erweitert die Geschäftsführung und richtet sich auf die nächste Wachstumsphase aus. Marcel Beermann übernimmt ab sofort die Position des Chief Executive Officer (CEO). Zudem hat die Sülzle Gruppe ihre Beteiligung Anfang 2026 auf 100 Prozent erhöht.







