Newsarchiv
-
Das Zukunftslabor Circular Economy entwickelt eine digitale Plattform zur systematischen Erfassung und Auswertung von Unternehmensdaten entlang des Materialkreislaufs. Ziel ist es, Materialströme transparent darzustellen und belastbare Grundlagen für die Bewertung von Ressourceneffizienz und Kreislaufführung zu schaffen. Die Plattform verknüpft vorhandene Unternehmensdaten und wertet diese mithilfe standardisierter Kennzahlen aus, um Nutzung, Rückführung und Wiederverwertung von Materialien nachvollziehbar zu machen.
-
Der Anteil an Feststoffen im Abwasser nimmt in kommunalen und industriellen Anwendungen zu. Für Betreiber von Kläranlagen und industriellen Abwassersystemen führt dies zu steigenden Anforderungen an die eingesetzte Pumpentechnik. Konventionelle Systeme stoßen bei hohen Feststoff- und Faseranteilen an Grenzen, was die Betriebssicherheit beeinträchtigen und den Wartungsaufwand erhöhen kann.
-
Der BDE bewertet die für Freitag, 27. März 2026 im Bundesrat zur Abstimmung stehenden Beschlussempfehlungen BR-Drs. 98/1/26 zum Verpackungsdurchführungsgesetz (VerpackDG-E) kritisch.
-
Die Partnerschaft in der Abfallwirtschaft zwischen kommunalen Auftraggebern und privaten Entsorgungsunternehmen steht angesichts aktueller Entwicklungen im Fokus der politischen Diskussion. Hintergrund sind Planungen für interkommunale Biogasanlagen in Bayern, die in Teilen der Branche kritisch bewertet werden.
-
Auf der IFAT Munich 2026 präsentiert Wilo Lösungen für die digitale und integrierte Wasserinfrastruktur. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das Konzept der WATER AI Wasserinfrastruktur, das datenbasierte Ansätze für Planung, Betrieb und Optimierung von Wasser- und Abwassersystemen umfasst.
-
Das Bundeskabinett hat das Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Es umfasst 67 Maßnahmen, mit denen bis 2030 zusätzliche Emissionsminderungen von mehr als 25 Millionen Tonnen CO₂ erreicht werden sollen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern und die Transformation zentraler Wirtschaftsbereiche voranzutreiben.
-
Der bvse beteiligt sich als Gründungsmitglied am Netzwerk Entsorger Circle. Ziel der strategischen Kooperation ist es, den Austausch zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Prozessinnovationen in der Entsorgungs- und Recyclingbranche zu stärken.
-
Die PPWR-Umsetzung gewinnt für Unternehmen der Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Trotz des formalen Zielhorizonts bis 2030 bestehen bereits kurzfristige Verpflichtungen. Ab dem 12. August 2026 ist eine Konformitätserklärung erforderlich, die die Übereinstimmung von Verpackungen mit den geltenden Vorgaben bestätigt. Fehlt dieser Nachweis, drohen Marktausschlüsse sowie ordnungsrechtliche Konsequenzen.
-
Der Kreistag Unterallgäu hat mit Mehrheit beschlossen, dem Zweckverband für eine interkommunale Biogasanlage am Standort Vöhringen nicht beizutreten. Damit ist die Beteiligung des Landkreises an dem geplanten Projekt beendet.
-
Der In Brief „Regeneratives Wirtschaften und die planetaren Grenzen: eine Forschungs- und Impact-Agenda“ des Wuppertal Instituts beschreibt ein Wirtschaftsmodell, das über die Reduktion von Umweltschäden hinausgeht
-
Ein aktueller Bericht untersucht die Umsetzung von Mehrebenen-Klimaschutz in der EU und analysiert die Zusammenarbeit zwischen europäischen Institutionen sowie nationalen, regionalen und lokalen Ebenen. Veröffentlicht wurde die Analyse vom Global Covenant of Mayors for Climate & Energy und dem Städtenetzwerk C40. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich politische Zielsetzungen in konkrete Maßnahmen, Investitionen und Emissionsminderungen überführen lassen.
-
Beim Partnertreffen der Initiative ZARE am 18. März 2026 in Schwenningen diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Marktbedingungen, politische Entwicklungen und gemeinsame Maßnahmen für die Reifen-Kreislaufwirtschaft. Gastgeber war das Unternehmen Reifen Draws, das Einblicke in die Entsorgung und Verwertung von Altreifen gab.







