Fokus auf End-of-Life-Reifen
Ein Schwerpunkt der Partnerschaft liegt auf dem End-of-Life-Segment von Reifen. Siemens will über die Mitgliedschaft sein Ökosystem in diesem Bereich erweitern und gemeinsam mit Akteuren der Wertschöpfungskette effizientere Verarbeitungsprozesse entwickeln. Dazu zählen Rohstofflieferanten, Maschinenbauer, Produzenten sowie Unternehmen aus Recycling und Runderneuerung.
Im Mittelpunkt stehen die durchgängige Erfassung und Nutzung von Daten entlang des verlängerten Reifenlebenszyklus. Sie soll dazu beitragen, regulatorische Anforderungen besser zu erfüllen und Effizienzpotenziale in Produktion, Nutzung, Runderneuerung und Verwertung zu erschließen.
Digitale Zwillinge für Anlagen und Prozesse
Siemens setzt unter anderem auf digitale Zwillinge. Dabei handelt es sich um virtuelle Abbilder realer Produkte, Anlagen oder Prozesse. Sie ermöglichen Simulationen vom einzelnen Reifen bis zu vollständigen Produktions- und Recyclinganlagen. Entwicklungen, Prozessanpassungen und neue Verfahren können dadurch vorab getestet und datenbasiert optimiert werden, ohne physische Prototypen einzusetzen.
Datentransparenz im Reifenlebenszyklus
Die digitalen Lösungen des Unternehmens unterstützen die Projektierung und den Betrieb von Anlagen für Reifenrecycling und Runderneuerung. Zudem verfügt Siemens über Technologien zur datentechnischen Nachverfolgung von Reifen. Diese können eine transparente Dokumentation über verschiedene Lebensphasen hinweg ermöglichen.
Damit soll die Partnerschaft zur Weiterentwicklung geschlossener Stoffkreisläufe in der Reifen- und Recyclingbranche beitragen.
Netzwerk für Kreislauflösungen
Die Allianz Zukunft Reifen verfolgt das Ziel, möglichst alle Reifen durch Reparatur, Nachprofilierung, Runderneuerung sowie mechanische und chemische Verwertung im Kreislauf zu halten. Mit dem Beitritt von Siemens erweitert das Netzwerk seine technologische Kompetenz in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Datenmanagement.







