Aktuelle Lage und Erwartungen
41 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als sehr zufriedenstellend oder zufrieden. Zugleich blicken 52 Prozent sehr optimistisch oder eher optimistisch auf die kommenden Monate.
Diese Einschätzungen spiegeln sich auch in den Erwartungen für die nächsten zwölf Monate wider. Die Unternehmen rechnen mit Zuwächsen beim Auftragseingang um 8 Prozent, beim Auftragsbestand um 3 Prozent, bei der Produktion um 21 Prozent und bei der Kapazitätsauslastung um 18 Prozent. Auch bei Umsatz und Ertrag werden steigende Werte erwartet. Der Umsatz soll um 21 Prozent zulegen, der Ertrag um 3 Prozent.
Beschäftigung gegen den Industrietrend
Abweichend vom allgemeinen Trend in der Industrie rechnen die befragten Unternehmen in der Kommunalfahrzeug-Industrie mit einem Anstieg des Personalbestands um 10 Prozent. Damit bleibt die Branche trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf Wachstumskurs bei der Beschäftigung.
Belastungsfaktoren für die Branche
Die Umfrage zeigt zugleich, mit welchen Problemen die Unternehmen weiterhin konfrontiert sind. 81 Prozent der Befragten nennen Inflation und Energiepreise als zentrale Belastungen. Es folgen der Fachkräftemangel mit 75 Prozent, Unterbrechungen von Lieferketten mit 67 Prozent und Rohstoffmangel mit 42 Prozent.
Zu den größten Herausforderungen der Kommunalfahrzeug-Industrie zählen aus Sicht der Unternehmen weiterhin die allgemeine wirtschaftliche und politische Lage, der Fachkräftemangel einschließlich steigender Lohnkosten sowie die Umstellung auf neue Antriebe.
Beteiligung an der Umfrage
An der Frühjahrsumfrage nahmen 39 der rund 100 Mitgliedsunternehmen des VAK teil.







