Die Aufnahme der Abfallverbrennung in das EU-Emissionshandelssystem wird das Deponienvolumen in Europa wahrscheinlich nicht erhöhen. Dies ist das Fazit eines Berichts im Aufttrag von Zero Waste Europe.
Die Aufnahme der Abfallverbrennung in das EU-Emissionshandelssystem wird das Deponienvolumen in Europa wahrscheinlich nicht erhöhen. Dies ist das Fazit eines Berichts im Aufttrag von Zero Waste Europe.
Das IRRT-Verfahren MVA-Asche der proCLIR GmbH ermöglicht die Aufbereitung von Müllverbrennungsasche zu Sekundärrohstoffen. Nach Unternehmensangaben können bis zu 80 Prozent der Trockenmasse in marktfähige Materialien überführt werden. Die Eggersmann Anlagenbau GmbH übernimmt die Rolle des exklusiven Anlagenbauers für die Umsetzung des patentierten Verfahrens.
Das Fernwärmeprojekt Senftenberg der EEW Energy from Waste Großräschen GmbH und der Stadtwerke Senftenberg geht in die Umsetzungsphase. Mit der Übergabe des Fördermittelbescheids durch das Land Brandenburg an die Stadtwerke ist die Finanzierung zentraler Projektbestandteile gesichert.
Wasteer erweitert sein Portfolio um KI-basierte Anwendungen für die Abfallwirtschaft. Die neuen Module zur Kompositionsanalyse und zum Bunkermanagement ergänzen bestehende Lösungen zur Objekterkennung und zielen auf eine verbesserte Datengrundlage für thermische Abfallverwertungsanlagen.
Am Standort Helmstedt hat EEW Energy from Waste die Modernisierung der Rauchgasreinigung weiter vorangebracht. Erstmals wurde Rauchgas aus der Kessellinie 2 über die neue Rauchgasreinigungslinie 6 geführt. Mit diesem Schritt ist ein wesentlicher Abschnitt der heißen Inbetriebsetzung abgeschlossen.
Isabel Kaphahn von der RWTH Aachen University ist auf dem 15. Wissenschaftskongress der Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft in Pforzheim mit dem ITAD-Sonderpreis 2026 ausgezeichnet worden.
Wenn Rostasche aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen mit Kohlendioxid reagiert, entsteht durch Karbonatisierung ein potenzieller Sekundärrohstoff für die Bauwirtschaft. Ein interdisziplinäres Konsortium unter Beteiligung der TH Köln untersucht ein technisches Verfahren zur dauerhaften CO₂-Bindung in Hausmüllverbrennungsaschen.
Die thermische Abfallbehandlung entwickelt sich zunehmend zu einem datengetriebenen Prozess. Die Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik, seit 1925 im Anlagenbau für Waste-to-Energy-Anlagen tätig, setzt hierfür auf eine IoT-basierte Datenplattform. Ziel ist es, Betriebszustände, Emissionen und Leistungsparameter systematisch zu erfassen und auszuwerten.
Die MVV Energie AG hat auf der Friesenheimer Insel in Mannheim eine Phosphorrecyclinganlage offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage ist in die bestehende Thermische Abfallbehandlungsanlage der Konzerntochter MVV Umwelt GmbH integriert. Ziel ist die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm unter Nutzung vorhandener Energieinfrastruktur.
Unverkaufte Kleidung, Bekleidungszubehör und Schuhe dürfen künftig nicht mehr uneingeschränkt zur Vernichtung an thermische Abfallbehandlungsanlagen geliefert werden. Dies sieht die neue Ökodesign-Verordnung (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR) vor, mit der die EU die Vernichtung unverkaufter Verbraucherprodukte aus diesen Bereichen verhindern möchte.
Die Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH und die EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH haben einen langfristigen Wärmeliefervertrag zur Versorgung der Stadt Pirmasens mit Fernwärme geschlossen.
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