SCHLAGWORTE: Wertstofftonne

BDE: Dortmund braucht keine neue Sortieranlage

| Dortmund braucht keine zusätzliche Vorsortierung vor der eigentlichen Sortierung der Verpackungsmaterialien. Dieser Meinung ist der Entsorgungsverband BDE. Der Bundesverband appelliert vor dem Hintergrund der anstehenden Entscheidung des Stadtrates über die Einführung der Wertstofftonne im Stadtgebiet an alle Ratsmitglieder, „keine zusätzliche Gebührenbelastung für die Bürger zuzulassen“.

NABU: Mehr Recycling nur mit Wertstofftonne machbar

| „Das Recycling in Deutschland stößt derzeit an seine Grenzen“, behauptet der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in einer Pressemitteilung. Hauptgrund dafür sei, dass nicht alle Wertstoffe aus dem Abfall der Verwertung zugeführt und stattdessen verbrannt werden. Der NABU setzt sich daher eigenen Angaben zufolge für die Einführung einer bundeseinheitlichen Wertstofftonne ab 2012 ein.

Brüderle: „Recycling ist wichtigste heimische Rohstoffquelle“

| Deutschland ist bei der Wertstoffgewinnung zwar international ganz vorn dabei, „aber wir können noch besser werden“, sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle beim BDI-Rohstoffkongresses in Berlin. „Das Recycling ist die wichtigste heimische Rohstoffquelle.“ 2010 werde die Industrie durch die Verwendung von Sekundärrohstoffen Kosten für Roh­stoffimporte in einer Größenordnung von 9,8 Milliarden Euro sparen, wie der Entsorgerverband BDE mitteilt.

Deutsche würden mehr Geld für besseres Recycling ausgeben

| Über 50 Prozent der Deutschen ist bereit, höhere Kosten für bessere Recyclingmöglichkeiten auf sich zu nehmen. Das geht aus einer Umfrage der Reclay Group zur Akzeptanz einer Wertstofftonne hervor. 23 Prozent würden sogar monatlich 50 Cent mehr ausgeben.

Hofmann neuer Vizepräsident des VBS

| Ende vergangener Woche hat der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS) seine Jahrestagung abgehalten. Die Schwerpunktthemen waren das künftige Kreislaufwirtschaftsgesetz und die geplante Einführung einer Wertstofftonne. Auf der Tagung wurde Rainer Hofmann von der Entsorgungsfirma Friedrich Hofmann Betriebsgesellschaft zum neuen Vizepräsidenten gewählt, wie der VBS bekannt gegeben hat.

Entsorgung Herne will Wertstofftonne testen

| Entsorgung Herne will im kommenden Jahr den Einsatz einer neuen Wertstofftonne testen. Wie der Entsorger mitteilt, soll die Einführung der neuen Mülltonne zunächst in einem Modellbezirk durchgeführt werden. Wann die Wertstofftonne flächendeckend aufgestellt wird, sei ebenfalls noch offen.

Keine gütliche Einigung im Berliner Müllkrieg

| Gestern sollte der Streit zwischen dem privaten Entsorger Alba und der Berliner Stadtreinigung (BSR) um die Wertstoffentsorgung in Berlin vor dem Berliner Verwaltungsgericht gütlich beigelegt werden. Der Erörterungstermin hat die Rechtsstreitigkeiten aber nicht beenden können. "Die Beteiligten haben sich nicht auf eine einvernehmliche Regelung einigen können", sagt Gerichtssprecher Michael Dolle.

bvse fordert schnelle Einführung der Wertstofftonne

| Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) drängt den Gesetzgeber, möglichst schnell eine Verordnung zur Einführung einer flächendeckenden trockenen Wertstofftonne auf den Weg zu bringen. Zuvor sollten jedoch wesentliche Grundlagen im Kreislaufwirtschaftsgesetz geregelt werden.

Kommunen warnen vor ruinösem Wettbewerb

| Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor steigenden Abfallgebühren. Hintergrund ist die geplante Novelle des Kreislaufwirtschaftgesetzes, zu der gestern die Anhörung begann. Werde der Referentenentwurf beschlossen, drohe ein ruinöser Wettbewerb um die Entsorgung und Verwertung von Abfällen, heißt es in einer Mitteilung.

BDE: Wertstofftonne schon früher einführen

| Wenn es nach dem Willen des BDE geht, würde die Wertstofftonne nicht erst 2015, sondern noch in dieser Legislaturperiode eingeführt. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz sollte allerdings die Zuständigkeiten eindeutig regeln, mahnte BDE-Präsident Peter Kurth bei der Anhörung zum Referentenentwurf an.

„Die Politik kann sich nicht davor drücken“

| Wann und zu welchen Bedingungen eine Wertstofftonne eingeführt werden soll, sollte der Gesetzgeber bereits im Kreislaufwirtschaftsgesetz entscheiden. Das fordert die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU). "Die Politik kann sich nicht davor drücken, im Gesetz die verbindliche Geschäftsgrundlage für die Einführung einer Wertstofftonne zu definieren."

Pilotversuch: Werkstoffliche Verwertung macht Sinn, rechnet sich aber nicht

| Die werkstoffliche Verwertung von getrockneten Haushaltsabfällen ist möglich. Zu diesem Ergebnis kommt das rheinland-pfälzische Umweltministerium nach Auswertung des Pilotversuchs in der mechanisch-biologischen Trocknungsanlage (MBT) auf dem Gelände des EVZ in Mertesdorf bei Trier. Der Versuch sei jedoch nicht geeignet, die Getrennterfassung grundsätzlich in Frage zu stellen, erklärte Umweltministerin Margit Conrad.

Petition für Wertstofftonne

| Unter dem Motto "Verwerten statt Verbrennen" fordert der Naturschutzbund NABU die Einführung einer Wertstofftonne für jeden deutschen Haushalt ab dem Jahr 2012. In der Tonne sollen neben Verpackungen auch alle anderen recycelbaren Materialien wie Metall und Kunststoffe gesammelt werden. Der NABU hat deshalb im Deutschen Bundestag eine öffentliche elektronische Petition zur Einführung einer Wertstofftonne eingereicht.

VBS: Wertstofftonne auf privatwirtschaftlicher Basis einführen

| Der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS) befürwortet die geplante Einführung der Wertstofftonne. Die Umsetzung der Wertstofftonne solle auf privatwirtschaftlicher Basis geschehen, sagte VBS-Präsident Otto Heinz auf der Veranstaltung „Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz – Was ändert sich für uns?“ in der IHK Akademie München.
Lesen, was die Branche bewegt
Newsletter
Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal wöchentlich den RECYCLING magazin Newsletter.
Registrieren
Ich bin damit einverstanden, dass die DETAIL Business Information GmbH mir regelmäßig individualisierte spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen per E-Mail zusendet. Die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten erfolgt entsprechend den Bestimmungen in der Datenschutzerklärung. Ich kann meine Einwilligung gegenüber der DETAIL Business Information GmbH jederzeit widerrufen.
close-link