Partnerschaft für Sensorsortiertechnik
Die Entwicklung des Sensorsortierers IMS 2 basiert auf einer Kooperation beider Unternehmen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Verknüpfung von Kompetenzen in Maschinenbau, Automatisierung und datenbasierter Stoffstromanalyse. Daraus entstand eine Lösung, die auf die Anforderungen der Entsorgungs- und Recyclingpraxis ausgelegt ist.
Sensorsystem zur Materialerkennung
Zentrales Element des Sensorsortierers IMS 2 ist eine Sensoreinheit mit mehreren Detektionsverfahren. Die Anlage kombiniert Nahinfrarot-Technologie, 3D-Formerkennung und Farberfassung. Die Daten werden in einem KI-basierten System zusammengeführt und zur Identifikation sowie Ausschleusung von Materialien genutzt. Eine integrierte Induktionsschleife ermöglicht zusätzlich die Erkennung von Metallen.
Integration ohne Nassaufbereitung
Der Sensorsortierer IMS 2 arbeitet ohne wasserbasierte Dichtetrennung. Dadurch entfallen Prozesse zur Abwasserbehandlung sowie zur Nachaufbereitung der Fraktionen. Die Anlage ist als integrierbare Lösung ausgelegt und kann in bestehende Systeme des Mobile Modular Processing Concept eingebunden werden. Die Parametrierung erfolgt anwendungsspezifisch und kann bei Bedarf angepasst werden.
Einsatz im modularen Anlagenkonzept
Der Sensorsortierer IMS 2 ist für den Einsatz innerhalb des modularen Anlagenkonzepts von Doppstadt konzipiert. Er ergänzt mobile Aufbereitungslinien um eine sensorbasierte Sortierstufe. Das Konzept basiert auf standardisierten Komponenten und zielt auf flexible Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen. In der Praxis soll dies Investitionsaufwand und Betriebskosten im Vergleich zu stationären Anlagen reduzieren.







