Brandrisiken im Recyclingprozess
In der Anlage werden täglich große Materialmengen verarbeitet. Dabei treffen automatisierte Prozesse auf Stoffe wie Lithium-Ionen-Akkus oder Materialien mit erhöhter Reibungsentwicklung. Insbesondere in Sortierbereichen können Funkenflug, Glutnester oder beschädigte Batterien innerhalb kurzer Zeit zu Brandereignissen führen. Die Folgen reichen von Betriebsunterbrechungen und Sachschäden bis hin zu Gefährdungen für das Personal.
Auswahl der Detektionstechnologie
Grundlage für die Auswahl der eingesetzten Technik bildeten eine Risikoanalyse sowie die Bewertung der Umgebungsbedingungen. Berücksichtigt wurden unter anderem die Materialzusammensetzung, die Staubbelastung und die Nähe zu Maschinen. Zum Einsatz kommt ein Multispektrum-Infrarot-Flammenmelder vom Typ X3301 des Herstellers Det-Tronics, dessen Vertrieb in Deutschland durch die d&d Brandschutzsysteme GmbH erfolgt.
Technische Eigenschaften der Sensorik
Der eingesetzte Flammendetektor kombiniert mehrere Infrarotspektren zur Branderkennung und reduziert gleichzeitig Störeinflüsse, die zu Fehlalarmen führen können. Die Detektionsreichweite beträgt bis zu 81 Meter bei einem Referenzfeuer von 0,3 x 0,3 Metern gemäß EN54-10. Eine integrierte Selbstüberwachung prüft die Funktionsfähigkeit des Sensors in regelmäßigen Intervallen automatisch.
Integration in bestehende Systeme
Die Flammendetektoren sind in das bestehende Brandschutzkonzept der Anlage eingebunden. Über standardisierte Schnittstellen lassen sie sich in übergeordnete Leitsysteme integrieren. Dadurch wird eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht, bei der potenzielle Brandereignisse frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.







