Wie beeinflusst eine Lagerung von 15 Jahren die Leistungsfähigkeit von POM-Materialien, etwa bei Ersatzteilen der Automobilindustrie? Und welche Bedeutung hat das für die Verwendung von Rezyklaten in der Produktion?
Wie beeinflusst eine Lagerung von 15 Jahren die Leistungsfähigkeit von POM-Materialien, etwa bei Ersatzteilen der Automobilindustrie? Und welche Bedeutung hat das für die Verwendung von Rezyklaten in der Produktion?
Der Klimawandel schreitet in hoher Geschwindigkeit voran. Umso wichtiger ist es, wirtschaftliches, gesellschaftliches und politisches Handeln wirkungsvoll auf das Ziel der Treibhausgasneutralität in 2045 in Deutschland auszurichten.
Bisher ließen sich CO₂-Emissionen in einem Gebiet nur mithilfe von Emissionsinventaren berechnen. In der Stadt Zürich konnten sie nun verlässlich gemessen werden. Im Rahmen des europaweiten Forschungsprojekts „ICOS Cities“ kamen Empa-Forschende mit einer neuen Messmethode den bisher berechneten Werten erstaunlich nahe.
Mit DangerSort haben das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und die Lobbe Gruppe ein KI-Röntgensortiersystem entwickelt. Lithium-Ionen-Akkus werden im Verpackungsabfall zuverlässig erkannt und automatisch ausgeschleust. Die gemeinsam entwickelte Technologie ist jetzt bei Lobbe in Iserlohn in Betrieb.
Eine europäische Forschungsinitiative unter der Leitung von Fraunhofer Umsicht sucht integrierte Lösungen für das Recycling von Textilabfällen. Das Projekt AUTOLOOP will ein System aufbauen, mit dem bis zum Jahr 2050 jährlich 1,24 Millionen Tonnen Textilabfälle verwertet und potenziell über 130.000 Arbeitsplätze in der gesamten EU geschaffen werden könnten.
Wenn Rotorblätter von Windkraftanlagen, Funkantennengehäuse oder Autoteile in die Jahre kommen und ersetzt werden müssen, landen sie aktuell immer noch auf der Mülldeponie. Sie werden verbrannt oder als Zementzusatz verwendet.
Unter Leitung des Fraunhofer IWU arbeiten 28 Partner aus Wissenschaft und Industrie daran, den CO₂-Fußabdruck von Elektrofahrzeugen um mindestens 25 Prozent zu senken und den Anteil wiederverwendeter Materialien deutlich zu steigern.
Mit der Förderzusage des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) starten im Rahmen des Programms „WIR! – Innovation und Strukturwandel“ zwei Forschungsprojekte zur Verwertung biogener Reststoffe. Ziel ist die Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von chemischen Energieträgern aus bislang ungenutzten Materialien wie Gärresten aus Biogasanlagen.
Der Einsatz von Post-Consumer-Kunststoffrezyklaten (PCR) gewinnt in technisch anspruchsvollen Produkten stark an Bedeutung. Neben ökologischen Vorteilen rücken Rohstoffsicherheit und regulatorische Vorgaben immer stärker in den Fokus.
Heutige Leiterplatten bestehen aus fossilen Rohstoffen und lassen sich kaum recyceln. Empa-Forschende haben eine biologisch abbaubare Variante entwickelt. Ihr Biomaterial basiert vollständig auf Holz und lässt sich zu funktionierenden Platinen für elektronische Geräte verarbeiten.
Trotz erheblicher Fortschritte bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung ist der Zustand der Umwelt in Europa insgesamt kritisch. Besonders die Natur ist weiterhin von Schädigung, Übernutzung und dem Verlust biologischer Vielfalt betroffen. Hinzu kommt der sich beschleunigende Klimawandel, der eine dringende Herausforderung darstellt. Dies geht aus dem aktuellen Bericht „Zustand der Umwelt“ der Europäischen Umweltagentur (EUA) hervor.
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