SCHLAGWORTE: Verwertung

„Wertstoffgesetz darf sich nicht auf ein System festlegen“

| Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) ist eine Steigerung der Erfassung von Wertstoffen für die stoffliche Verwertung sinnvoll. Grundsätzlich könne dies durch unterschiedliche Erfassungs- und Sammelsysteme realisiert werden. Das Gesetz dürfe sich daher nicht auf ein System festlegen.

DGAW verwundert über Klärschlamm-Debatte

| Mit Verwunderung reagiert die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) auf die mediale Kontroverse zur Klärschlamm-Verwertung zwischen dem Entsorgerverband BDE sowie dem Umweltbundesamt (UBA) und dem baden-württembergischen Umweltministerium auf der anderen Seite.

Aleris übernimmt Gießerei der Voerde Aluminium GmbH

| Mit der Voerde-Gießerei erhöht sich die jährliche Gießereikapazität des Unternehmens um weitere 115.000 Tonnen. Aleris erhofft sich von der Übernahme eine erhöhte Flexibilität im Fertigungsbereich, sowie zusätzliche Möglichkeiten in den Bereichen Veredelung und Recycling.

Altreifen: Weiterhin hohe Verwertungsquoten in der EU

| Der europäische Dachverband der Gummi- und Reifenindustrie (ETRMA) hat seine Statistik für 2011 veröffentlicht. Danach betrug die durchschnittliche Verwertungsquote 95 Prozent. Sie lag damit um ein Prozent unter der Quote des Vorjahres.

Urteil: Magnesiumhaltiger Filterstaub darf nicht lange gelagert werden

| Abfallbehandlungsunternehmen sind dazu verpflichtet, auf ihrem Firmengelände gelagerte magnesiumhaltige Filterstäube unverzüglich zu entsorgen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Dresden.

Thermische Sonderabfallbehandlung: Droht ein Investitionsstau?

| Seit Mitte der 90er-Jahre sind die Preise für die thermische Behandlung von Sonderabfällen dauerhaft gefallen. Um in neue Anlagen zu investieren, müssten die Preise aber deutlich steigen. Marktkenner warnen bereits vor einem Engpass.

Erster Spatenstich zum Bau einer Kunststoff-Öl-Recyclinganlage

| Im Mannheimer Rheinauhafen beginnt der Bau einer Kunststoff-Öl-Recyclinganlage. Finanziert wird die Anlage vom „Öko-Energie Umweltfonds 1“ des Bremer Emissionshauses Ventafonds.

Markenverband sieht Pluspunkte im BMU-Thesenpapier

| Der Markenverband sieht das BMU-Thesenpapier zur haushaltsnahen Wertstofferfassung positiv. Dass der Wettbewerb werde darin generell betont werde sowie die Schaffung einer „Zentralen Stelle“ zur Eindämmung von Missbrauch, sind in den Augen des Verbandes Pluspunkte.

UBA legt neue Ökobilanz zur Bioabfallverwertung vor

| Aus Sicht der Umwelt ist grundsätzlich eine getrennte Bioabfallsammlung einem Verbleib des Bioabfalls in der Restmülltonne vorzuziehen. Das ist ein Ergebnis der vom Umweltbundesamt (UBA) vorgelegten neuen Ökobilanz zur "Optimierung der Verwertung organischer Abfälle".

AGVU begrüßt BMU-Initiative zur Wertstofferfassung

| Die Arbeitsgemeinschaft für Verpackung und Umwelt (AGVU) begrüßt die heute von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgestellte Initiative zum Wertstoffgesetz. Vor allem lobt die ABVU die Stärkung der Produktverantwortung von Herstellern und Vertreibern.

Malta bereitete EU-Kommission Sorgen

| Die EU-Kommission ist besorgt, dass Malta die Definition von Verpackungen und Verpackungsabfällen nicht im Einklang mit den EU-Abfallvorschriften in seine nationalen Vorschriften übernommen hat. Daher bekommt Malta nun eine mit Gründen versehene Stellungnahme.

Interseroh klagt gegen neue Tarifstrukturen der ARA

| Die Interseroh Austria GmbH sieht beim Verpackungsrecycling in Österreich die Marktfreiheit für Kunden in Gefahr. Daher klagt die Tochter des Recyclingspezialisten Alba Group gemeinsam mit der Reclay UFH gegen die neuen Tarifstrukturen der Altstoff Recycling Austria (ARA).

Vorschläge für ambitionierte Wertstofferfassung

| Bei der Erfassung und Verwertung von Wertstoffen in der neuen Wertstofftonne sollte es auch zukünftig spezielle Vorgaben für die Erfassung der Wertstoffe geben. Anders als heute sollte dabei nicht mehr das lizenzierte Verpackungsaufkommen, sondern die zu erfassende Wertstoffmenge pro Einwohner vorgegeben werden. Diese und weitere konkrete Vorschläge machen das Öko-Institut und die HTP Ingenieurgesellschaft.

Kurth steht drei weitere Jahre an BDE-Spitze

| Peter Kurth wird den Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) auch in den kommenden drei Jahren als Geschäftsführender Präsident führen. Im Rahmen der turnusmäßigen BDE-Mitgliederversammlung gestern am Rande der Weltleitmesse IFAT Entsorga in München wurde der frühere Berliner Finanzsenator für eine zweite Amtszeit als hauptamtlicher Präsident berufen, teilt der BDE mit.
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