Newsarchiv
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Der schwedische Konzern Sandvik will in England und Nordirland ein internationales Kompetenzzentrum für mobile Brecher- und Siebanlagen errichten. Mit der Gründung eines solchen Zentrums soll die Produktion der schweren mobilen Brecher- und Siebanlagen von Schweden nach Großbritannien verlagert werden, kündigt Sandvik an.
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Die London Metall Exchange (LME) hat vor einem Jahr die Stahl-Futures eingeführt. Zum Jubiläum gab sie bekannt, dass seitdem 1,5 Million dieser Kontrakte gehandelt wurden. Und dass die Preistransparenz in Zeiten der Rezession besonders wichtig ist.
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Das Zmart-System des Kölner Entsorgungsunternehmens Zentek konnte sich innerhalb des ersten Quartals 2009 am Markt etablieren. Zentek hat für rund 11.000 Unternehmen die Lizenzierung der Verkaufsverpackungen übernommen.
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Die „World Steel Association“ (worldsteel) rechnet für dieses Jahr mit einem weltweiten Rückgang der Stahlnachfrage um 14,9 Prozent. Die gute Nachricht: Die Vereinigung glaubt, dass sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte verbessert und so für einen guten Start im kommenden Jahr sorgt.
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Das Bundesumweltministerium (BMU) wird Bulgarien auch künftig bei der Umsetzung des EU-Umweltrechts unterstützen. Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im BMU, Astrid Klug, bei einem Treffen der beiden Länder. Vor allem im Bereich Bergbau und E-Schrott betreibt Deutschland schon jetzt Projektarbeit.
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Mit einer ökosozialen Steuerreform soll fossile Energie verteuert und im Gegenzug die erneuerbaren Energien stärker genutzt werden. Eine derartige Steuerreform biete zudem einen mehrfachen Nutzen, glaubt der Österreichische Biomasse-Verband. „Eine aufkommensneutrale ökosoziale Steuerreform bedeutet eine Erhöhung der Nettolöhne, eine Senkung der Lohnnebenkosten bei gleichzeitiger Anhebung der Abgaben auf fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas“, erläutert Ernst Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbandes.
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Noch existieren in Griechenland um die 500 illegalen Mülldeponien, doch das Recycling des Mittelmeerlandes gewinnt rasch an Boden. Während 2003 lediglich drei Prozent des Hausmülls verwertet wurde, waren es 2007 bereits 24 Prozent. Zahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht vor.
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Ein neues Gesetz soll in den Vereinigten Staaten das Recycling von Elektro- und Elektronik-Schrott vorantreiben und unterstützen. Das Repräsentantenhaus stimmte jetzt dem „Electronic Device Recycling Research and Development Act“ zu. Das Papier autorisiert das Umweltministerium, die E-Schrottt-Branche finanziell durch Zuschüsse und Prämien zu unterstützen.
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Die Premiere ist offensichtlich gelungen. Mehr als 100 Teilnehmer kamen zum ersten Ausbildungstag Kreislaufwirtschaft. In der Fachhochschule in Gelsenkirchen wurde über die Finanzkrise, Abfallentsorgung, Wiederaufbereitung und Jobmöglichkeiten im Ausland diskutiert.
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In der gestrigen Ausgabe des Bundesgesetzblattes wurde das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts vom 20.04.2009 verkündet. Nach dessen Artikel 4 tritt das Gesetz am Tag nach der Verkündung in Kraft.
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Die Mehrheit des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages hat gestern der Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts zugestimmt. Lediglich die Vertreter der Fraktion Die Linken stimmten gegen die Beschlussempfehlung. Die Vertreter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme. Mit der Beschlussempfehlung des Umweltausschusses rechnet man in Berlin jetzt damit, dass die Mehrheit im Bundestag der Verordnung zustimmen wird. Der bvse zeigte sich mit der Entscheidung zufrieden.
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Auch in Zeiten der Finanzkrise werden weiter Kredite für den Ausbau der erneuerbaren Energien vergeben. Das versprach Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Vorstellung der vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Demnach hatten die erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr einen Anteil von 9,7 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch von Deutschland.







