SCHLAGWORTE: Umweltbundesamt

Österreich und Kroatien arbeiten beí Abfall-Projekt zusammen

| Das österreichische Umweltbundesamt arbeitet seit dem 1. Juni in zwei Twinning-Projekten intensiv mit kroatischen Behörden zusammen. Im Mittelpunkt dieser Twinning-Projekte stehen laut Umweltbundesamt die Themen Wasser und Abfall.

Beitrag der Abfallwirtschaft zur Ressourcenproduktivität

| Das Umweltbundesamt (UBA) hat den Beitrag der Abfallwirtschaft zur Ressourcenproduktivität untersucht. Die jetzt dazu vorliegende Studie entwickelt laut UBA eine reproduzier- und fortschreibbare Darstellung der Materialströme verwertbarer Abfälle. Die Ergebnisse unterstrichen die Bedeutung der Sekundärrohstoffwirtschaft für die Ressourcenschonungsziele der Bundesrepublik, so das UBA.

Fast 13 Millionen Tonnen Verpackungsmüll 2009 verwertet

| Im Jahr 2009 sind in Deutschland 15,05 Millionen Tonnen Verpackungen als Abfall angefallen. Das geht aus dem Bericht der Gesellschaft für Verpackungs-Marktforschung (GVM) hervor, der im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erstellt wurde. Insgesamt seien in dem Jahr 12,73 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle stofflich oder energetisch verwertet worden, davon 2,45 Millionen Tonnen im Ausland.

Über 62.000 Altstandorte in Österreich registriert

| Am 1. Januar 2012 waren 62.913 Altablagerungen und Altstandorte in der Datenbank des österreichischen Umweltbundesamtes registriert. Das geht aus einem neuen Report hervor. Diese werden gemäß Altlastensanierungsgesetz stufenweise bearbeitet, teilt das Umweltbundesamt mit. Wenn sich der Verdacht einer erheblichen Umweltgefährdung bestätige, werde die Fläche in den Altlastenatlas eingetragen.

Kompostierung und Vergärung biogener Abfälle im Vergleich

| Ob Biotonne, Grünschnitt oder Küchenreste – jährlich entstehen in Österreich rund zwei Millionen Tonnen biogener Abfälle. Diese eignen sich gut für Kompostierung und Vergärung. Küchen- und Speisereste lassen sich beispielsweise aufgrund ihrer Konsistenz besonders gut vergären. Das Umweltbundesamt in Wien vergleicht in einer Studie die beiden Behandlungsverfahren hinsichtlich Klimarelevanz und Energieeffizienz und empfiehlt Maßnahmen.

Argumentativer Kompass für Kommunen

| Für Kommunen, bei denen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda steht, hat das Umweltbundesamt (UBA) einen „argumentativen Kompass“ erstellt. Der Handlungsleitfaden „Kommunen gehen voran – gehen Sie mit!“ richte sich gezielt an Einsteigerkommunen, so das UBA.

Nanoabfälle – Winzige Stolpersteine bei der Entsorgung

| Das Weltmarktvolumen von Produkten mit Nanomaterialien wird bis zum Jahr 2015 enorm ansteigen. Den Vorteilen und Chancen der Zukunftstechnologie, stehen dem Umweltbundesamt (UBA) zufolge ungewisse Folgen als Abfall für die Umwelt gegenüber.

Freiburg ist Recyclingpapier-freundlichste Stadt

| Gewinner des Papieratlas-Städtewettbewerbs 2011 ist Freiburg als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“. Das teilt die Initiative Pro Recyclingpapier mit. Freiburg verwende erstmals ausschließlich Recyclingpapier in Verwaltung und Schulen. Als die „Besten der Besten“ wurden Bonn und Essen ausgezeichnet, die zum wiederholten Male ihren Spitzenplatz behaupten konnten. Leipzig wurde mit der höchsten Steigerungsrate „Aufsteiger des Jahres“.

BDE sieht im Planspiel eine „gelungene Premiere“

| Mit der Abschlusssitzung ist das vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt initiierte und durchgeführte Planspiel zur künftigen Wertstofftonne beendet worden. Aus Sicht des Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) war das Planspiel in der realisierten Form eine gelungene Premiere für das Zusammentragen von fachspezifischen Informationen und einem darauf aufsetzenden Meinungsaustausch von Experten aller Interessengruppen im Vorfeld eines Gesetzgebungsverfahrens.

„Chance zur Verbesserung der Verpackungsentsorgung vertan“

| Am heutigen Freitag ist mit der Präsentation des Abschlussberichts das „Planspiel zur Einführung einer Wertstofftonne“ zu Ende gegangen. Zahlreiche Punkte wurden konstruktiv diskutiert. Dennoch bedauert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dass der ursprüngliche Auftrag des Planspiels, nämlich ein Modell für die grundlegende Verbesserung der Verpackungsentsorgung und ein bürgerfreundliches Wertstofferfassungssystem zu entwickeln, vertan wurde.

UBA stellt Abschlussbericht zum Wertstofftonnen-Planspiel vor

| Das Umweltbundesamt (UBA) hat den Abschlussbericht zum „Planspiel zur Fortentwicklung der Verpackungsverordnung“ vorgelegt. Das UBA spricht sich für die Einführung einer Wertstofftonne aus. Darin solle aber kein Elektroschrott gesammelt werden. Die Ergebnisse des Planspiels sollen der Fachöffentlichkeit am 23. September im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau vorgestellt und dort diskutiert werden.

„Wertstofftonne so schnell wie möglich einführen“

| „Das vom Umweltbundesamt durchgeführte Planspiel hat gezeigt, dass der Einführung einer Wertstofftonne in Deutschland keine unüberwindbaren Hindernisse im Weg stehen. Die Wertstofftonne ist sinnvoll, sie ist machbar und sie sollte so schnell als möglich eingeführt werden.“ Dieses Fazit zog Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse).

Emissionen aus Behandlung der Bio-Anteile im Müll sind klimaneutral

| Abfallwirtschaftliche Maßnahmen liefern bei effektiver Verfahrensgestaltung einen wichtigen Beitrag zur Energieerzeugung. Da Abfälle neben dem fossilen Kohlenstoffanteil einen hohen Anteil Kohlenstoff biogenen Ursprungs enthalten, seien Emissionen aus der Behandlung dieser Abfallanteile als klimaneutral zu bewerten. Das ist ein Ergebnis der Studie „Nutzung der Potenziale des biogenen Anteils im Abfall zur Energieerzeugung“, die das Umweltbundesamt (UBA) herausgegeben hat.

UBA stellt Studie zu Gewerbeabfällen vor

| Im Jahr 2007 sind in Deutschland 4,331 Millionen Tonnen gemischte gewerbliche Siedlungsabfälle entsorgt worden. Mit circa 2,07 Millionen Tonnen gemischter gewerblicher Siedlungsabfälle wurde knapp die Hälfte der Gesamtmenge den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zur Beseitigung überlassen. Das geht aus der neuen Studie des Umweltbundesamtes „Aufkommen, Verbleib und Ressourcenrelevanz von Gewerbeabfällen“ hevor.
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