SCHLAGWORTE: Insolvenz

Viessmann Gruppe gibt verbindliches Angebot für Schmack Biogas ab

| Ein verbindliches notarielles Kaufangebot hat die Viessmann Gruppe gestern dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Schmack Biogas AG abgegeben. Dies gibt das insolvente Unternehmen heute bekannt. Der Gläubigerausschuss habe dem Erwerbe mit Wirkung zum 1. Januar 2010 bereits zugestimmt.

Entscheidend ist der Stichtag

| Insolvenzen haben eigene Spielregeln. Mit dem Tag der Anmeldung müssen sich nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Gläubiger den Anweisungen eines Verwalters beugen.

Insolvenzantrag für Schwarzataler Kunststoff- und Recycling GmbH

| Für die zur Erfurter Eliog Technologie AG gehörende Schwarzataler Kunststoff- und Recycling GmbH in Eisfeld hat die dortige Krankenkasse AOK Plus vor kurzem Insolvenzantrag gestellt. Nach einem aktuell veröffentlichten Beitrag der "www.freies-wort.de", hat das auf die Aufbereitung von Kunststoffen spezialisierte Unternehmen nach AOK-Angaben in den vergangenen Monaten Verbindlichkeiten in fünfstelliger Höhe angehäuft.

Schmack Biogas verhandelt mit Viessmann

| Für den Biogasanlagen-Hersteller Schmack gibt es drei Wochen nach dem Insolvenzantrag Hoffnung. Der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl verhandelt mit dem Heiztechnikhersteller Viessmann aus dem hessischen Allendorf über einen Verkauf wesentlicher Unternehmensteile, wie die Schmack Biogas AG am Mittwoch in Schwandorf mitteilte.

Schmack Biogas rechnet mit zügiger Eröffnung des Insolvenzverfahrens

| Rund zwei Wochen nach der Stellung des Insolvenzantrags der Schmack Biogas AG und drei ihrer Tochtergesellschaften haben sich namhafte Investoren gemeldet, die an einer Sanierung der Unternehmensgruppe interessiert sind. Aufgrund des Projektgeschäfts verfolgt der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck & Partner eine zügige Eröffnung des Insolvenzverfahrens des Anbieters für Biogasanlagen.

Häufige Insolvenzen und hohe Schäden

| Ausgelöst von der Finanzkrise rollt eine Pleitewelle durch Deutschland und verursacht hohe Vermögensschäden. Nach einer heute vorgestellten Statistik sind im Juli bei den Amtsgerichten 3046 Unternehmensinsolvenzen angezeigt worden. Das waren 10,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

Mittelstands-Union fordert Rettungsschirm für den Mittelstand

| Angesichts der sprunghaft gestiegenen Zahl von Firmeninsolvenzen fordert der Vorsitzende der Mittelstands-Union, Hans Michelbach (CSU), einen «Rettungsschirm für den Mittelstand». Deutschland brauche eine Politik, "die den Mittelstand als Motor von Wirtschaft und Arbeitsmarkt stabilisiert und stärkt", sagte er am Samstag in München. "Es kann nicht angehen, dass in der Krise zu den Großen der Bundesadler mit Milliarden im Gepäck kommt, zu den Kleinen aber der Pleitegeier."

Zukunft von ALSA Süd GmbH nach Insolvenz ungewiss

| Die Anlagen in dem Recyclingunternehmen Aluminium Salzschlackeaufbereitungs GmbH Süd, kurz ALSA Süd, stehen seit Dezember 2008 still. Am 26. März wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens eröffnet. Wie es mit dem Oberbayerischen Aufbereiter nun weiter geht, ist noch unklar.

Deloitte sucht Investor für BKU

| Die angeschlagene Battenfeld Kunststoffmaschinen GmbH (BKU) ist auf der Suche nach Investoren, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Masseverwalter Michael Lentsch hat die Beratungsgesellschaft Deloitte mit dieser Aufgabe beautraut.

Insolvente Schwarzataler: Betrieb geht an neue GmbH

| Im Insolvenzverfahren der thüringischen Schwarzataler Kunststoff GmbH gibt es gute Meldungen. Nach dem Betriebsstandort in Eisfeld sieht nun auch der bislang als unverkäuflich geltende Standort Katzhütte einer neuen Zukunft entgegen. Eine neu gegründete GmbH soll alle 200 Arbeitsplätze erhalten.

AGR: Neue Forderungen belasten die Bilanz

| Auf die Hertener Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet (AGR) kommen weitere Forderungen in Millionenhöhe zu. Wie Geschäftsführer Dietrich gegenüber der Freudenberger die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) vor kurzem berichtete, seien insgesamt sieben bis acht Forderungen offen. Dabei soll es sich in der Regel um kleinere Beträge von jeweils rund 100.000 Euro handeln.
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