Der internationale Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat sein ContiLifeCycle-Werk in Hannover-Stöcken eröffnet. Nach Herstellerangaben ist die Anlage weltweit einzigartig.
Der internationale Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat sein ContiLifeCycle-Werk in Hannover-Stöcken eröffnet. Nach Herstellerangaben ist die Anlage weltweit einzigartig.
Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat 1,2 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums erhalten. Das Geld soll in eine Pilotanlage fließen, die es ermöglicht, mittels eines neuen Prozesses abgefahrene Reifen in Neureifen-Qualität aufzuarbeiten.
Die Abkühlung der Konjunktur 2012 und das schleppende Neureifengeschäft haben ihre Spuren auch beim Altreifenaufkommen hinterlassen. Das stellte Helmut Hirsch, Geschäftsführer der Gesellschaft für Altgummi‐Verwertungs‐Systeme (GAVS), fest. 2012 seien es insgesamt 582.000 Tonnen Altreifen gewesen, deutlich weniger als in den Jahren zuvor.
Die Pyrolyx AG ist zuversichtlich, im Laufe dieses und kommenden Jahres die erste industrielle Pilotanlage ihres neuen Altreifen-Recyclingverfahrens in eine kommerzielle Industrieanlage überzuführen. Das kündigte der CEO, Niels Raeder, auf der Hauptversammlung in München. Das Unternehmen rechnet bereits für 2014 mit ersten Umsätzen.
Jährlich fallen nach Schätzung des EU-Projekts TyGRE 3 Millionen Altreifen in Europa an. 70 Prozent davon landen auf Deponien. Das Projekt will andere Wege als die Deponierung oder Mitverbrennung finden, um gebrauchte Reifen zu recyceln. So wird untersucht, wie diese Ressource besser genutzt werden könnte, indem die flüchtigen Gase extrahiert werden.
Die Anwohner in Halle-Trotha müssen die geplante benachbarte Altreifenpyrolyseanlage dulden. Das Verwaltungsgericht Halle hat Klagen gegen eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für die Anlage abgewiesen.
Eldan Recycling wird eine komplette Altreifen-Recyclinganlage nach Abu Dhabi liefern. Das hat der dänische Hersteller von Recycling-Anlagen bekannt gegeben. Der Auftrag habe ein Volumen von rund 4 Millionen Euro.
Steigende Energiepreise und vermarktungsfähige Produkte wie Öl, Gas und Koks aus Abfall lenken den Fokus auf die Pyrolyse. Wieder einmal. Doch das Verfahren ist nicht für jeden Abfall geeignet und derzeit nicht immer wirtschaftlich.
Continental steckt über 10 Millionen Euro in den Bau eines neuen Recyclingwerks. Das teilte der Reifenhersteller am Rande der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover mit. Durch ein neues technisches Verfahren könnte hier der Anteil von Material aus Bus- und Lkw-Altreifen in neuwertigen Reifen fast verdoppelt werden.
Zwar wird in Kuwait immer wieder über Umweltschutz diskutiert, passiert sei jedoch bislang wenig. Zu dieser Einschätzung kommt Germany Trade & Invest (gtai). Müllvermeidung, -verwertung und umweltverträgliche Entsorgung gebe es kaum.
Die Estato Umweltservice GmbH baut ein neues Werk für das Recycling von Altreifen. Der Spatenstich hierzu erfolgte am 15. März, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) mitteilt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt demnach 3,5 Millionen Euro. Trotz mehrerer interessanter Alternativstandorte habe Estato beschlossen, das neue Werk am Standort Weiden zu bauen.
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