Newsarchiv
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Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts zum Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz wird die nationale Umsetzung der europäischen Verpackungsverordnung eingeleitet. Ziel ist es, das bestehende Verpackungsgesetz an die ab August 2026 unmittelbar geltenden EU-Vorgaben anzupassen und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Abfallvermeidung, Recyclingquoten und erweiterte Herstellerverantwortung neu zu ordnen.
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Ein neues Whitepaper der d&d Brandschutzsysteme GmbH befasst sich mit der frühzeitigen Branderkennung in Sortiertechnik, Schreddern und Zerkleinerungsanlagen der Kreislaufwirt-schaft.
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Der Einsatz von Rezyklaten aus dem PDR-Recyclingsystem führt zu einer nachweislichen Reduktion von Treibhausgasemissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ökobilanz der Technische Hochschule Bingen.
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Trimet erweitert ihr Netzwerk für das Recycling von Aluminiumdraht und baut geschlossene Stoffkreisläufe mit Kunden und Partnern weiter aus. Ziel ist es, eine steigende Nachfrage nach Aluminiumlegierungen mit definiertem Recyclinganteil für Drahtanwendungen zu bedienen.
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Der bvse begrüßt grundsätzlich die Zielrichtung der neuen Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Vermeidung der Vernichtung unverkaufter Textilien. Gleichzeitig warnt der Recyclingverband davor, dass weitreichende Ausnahmeregelungen das geplante Vernichtungsverbot erheblich abschwächen könnten.
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Vor dem Hintergrund der anstehenden nationalen Umsetzung der novellierten EU-Abfallrahmenrichtlinie und der Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien nehmen die Rechtsanwälte okl & partner im Auftrag von GRS PRO Textil Stellung zu aktuellen rechtlichen Bewertungen, die die Rolle von Organisationen für Herstellerverantwortung (PROs) auf eine bloße Finanzierungsfunktion reduzieren möchten.
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2025 wurden in Deutschland erneut alle geltenden Grenzwerte der europäischen Luftqualitätsrichtlinie eingehalten. Für Feinstaub ist dies das achte Jahr in Folge, für Stickstoffdioxid das zweite Jahr. Grundlage ist die vorläufige Auswertung von rund 600 Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes mit Stand vom 22. Januar 2026.
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Das Altpapierhandelsunternehmen Uniroh GmbH richtet sich strategisch und personell neu aus und setzt dabei auf Wachstum, Modernisierung, der Übernahme eines Containerdienstes und eine stärkere Positionierung in der Wertstoffaufbereitung.
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Borouge und Borealis haben gemeinsam mit der Catalytic Finance Foundation, Pelita Mekar Semesta und Reciki Solusi Indonesia eine Partnerschaft zum Aufbau eines integrierten Kreislaufwirtschaftssystems für Abfallmanagement in Indonesien vereinbart.
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Der Scope-3-Report 2026 von Sphera zeigt, dass der regulatorische Druck schneller wächst als die operative Umsetzungsreife in vielen Unternehmen. Während sich die Nachhaltigkeitsberichterstattung in den vergangenen Jahren auf den Aufbau von Methoden konzentrierte, steht nun der prüfbare Nachweis vollständiger Scope-3-Daten im Vordergrund.
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Die Textil- und Bekleidungsindustrie steht in enger Wechselwirkung mit der biologischen Vielfalt. Ihre Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen sowie die ökologischen Auswirkungen entlang globaler Lieferketten machen Biodiversität zu einem zentralen Handlungsfeld.
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PolitikTextilienThermische Verwertung / MVA
Keine unverkaufte Kleidung in die thermische Abfallbehandlungsanlagen
Unverkaufte Kleidung, Bekleidungszubehör und Schuhe dürfen künftig nicht mehr uneingeschränkt zur Vernichtung an thermische Abfallbehandlungsanlagen geliefert werden. Dies sieht die neue Ökodesign-Verordnung (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR) vor, mit der die EU die Vernichtung unverkaufter Verbraucherprodukte aus diesen Bereichen verhindern möchte.







