Der Aluminiumproduzent Trimet erweitert seine Recyclingkapazitäten in Gelsenkirchen und Essen, entwickelt neue Recyclinglegierungen und errichtet in Hamm einen Standort für die Schrottaufbereitung.
Der Aluminiumproduzent Trimet erweitert seine Recyclingkapazitäten in Gelsenkirchen und Essen, entwickelt neue Recyclinglegierungen und errichtet in Hamm einen Standort für die Schrottaufbereitung.
Der Zwickauer Metallrecycler Hofmann Metall übernimmt den insolventen Recycling-Standort Elstertrebnitz von der Schrott Wetzel OST GmbH. Der Betrieb soll noch im August 2026 starten.
Eine Koalition europäischer Recyclingverbände und -unternehmen hat die Europäische Kommission in einem offenen Brief aufgefordert, mögliche Exportbeschränkungen für Aluminium-Schrott zu überdenken. Die Unterzeichner warnen vor schwerwiegenden Folgen für die Kreislaufwirtschaft und die europäische Industriebasis.
Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist nach Beginn des Nahostkonflikts im März 2026 deutlich gestiegen. Vor allem Energierohstoffe trieben den Gesamtindex. Zugleich blieb die Preisentwicklung in den vergangenen drei Monaten volatil.
Europa steht bei Wolfram unter zunehmendem Versorgungsdruck. Der kritische Rohstoff ist für die metallverarbeitende Industrie, die Luftfahrt, die Medizintechnik, die Elektronik sowie die Verteidigungsindustrie relevant. Gleichzeitig verschärfen Knappheit, steigende Preise und Exportkontrollen die Lage auf den internationalen Märkten.
Die Weltrohstoffpreise zogen im April 2026 erneut an; auf Dollarbasis um 2,9 %. In Inlandswährung betrug der Preisanstieg 1,6 %, was auf eine Aufwertung des Euro zum US-Dollar zurückzuführen ist.
H.C. Starck Tungsten Powders hat den CO₂e-Fußabdruck seines größten Produktionsstandorts in Goslar erstmals durch TÜV Nord Cert zertifizieren lassen. Die Datengrundlage soll die Klimastrategie des Wolframspezialisten weiterentwickeln und den Standort bis 2045 treibhausgasneutral machen.
Trotz der insgesamt schwierigen geopolitischen Lage scheint sich die Stimmung auf den NE-Metallmärkten leicht aufzuhellen. Zwar bleibt das Tagesgeschäft weiterhin mühsam und teuer, trotzdem sehen viele Händler etwas optimistischer in die Zukunft als noch vor ein paar Monaten.
Knettenbrech + Gurdulic hat vom Regierungspräsidium Darmstadt die Genehmigung für den Bau und Betrieb einer neuen Metallaufbereitungsanlage in Wiesbaden erhalten. Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt übergab den Bescheid am 30. April 2026 an Geschäftsführer Steffen Gurdulic.
Die HyProMag GmbH hat in Pforzheim eine Anlage für das Recycling und die Herstellung von Seltene-Erden-Magneten offiziell eröffnet und in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die erste Anlage dieser Art in der Europäischen Union. Die Produktionskapazität soll 2027 bei 350 Tonnen liegen und bis 2028 schrittweise auf bis zu 750 Tonnen pro Jahr steigen.
Die Anforderungen an Produzenten von Sekundäraluminium steigen. Gefordert werden gleichbleibend hohe Qualitäten, stabile Materialverfügbarkeit und wirtschaftlich belastbare Prozesse. Der italienische Aluminium-Recycler Stemin setzt dafür seit mehr als zehn Jahren auf Sortiertechnik von Steinert und erweitert seine Prozesskette kontinuierlich um sensorgestützte Systeme.
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