Newsarchiv
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Mehr als die Hälfte der Unternehmen aus der Kunststoff-Verpackungsbranche blicken pessimistisch in die Zukunft: Sie rechnen mit einem weiteren Rückgang beim Umsatz und beim Export. Dies ergibt die neueste Konjunkturumfrage der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK).
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Frachter, die Altpapier geladen haben, werden bei ihrer Ankunft in Indien derzeit besonders gründlich untersucht. Wie das Bureau of International Recycling (BIR) bekannt gibt, nimmt der Staat seit dem 23. März an der weltweiten „Operation Demeter“ teil und kontrolliert die Altpapier-Importe 50 Tage lang nach strengen Vorgaben.
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Zehn Jahre nach Einführung der Ökosteuer hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) wenig Lob, aber vor allem Kritik für die Steuer übrig. Finanziell sei sie durchaus ein Erfolg, hätte aber ihr eigentliches Ziel, nämlich eine umweltpolitische Wende herbeizuführen, verfehlt. Die Wirtschaftsvertreter fordern deshalb eine Verbesserung in Form von drei Maßnahmen.
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Die Recyclingindustrie könnte durchschnittlich bis zu 15 Prozent der Energiekosten einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt die EnergieAgentur.NRW, die ihr Energiekonzept für die Recyclingbranche im Rahmen der Energieeffizienzoffensive der Landesregierung „NRW spart Energie“ in Düsseldorf vorgestellt hat. „Die Recyclingbetriebe sollen für das Thema rationelle Energienutzung sensibilisiert werden“, sagte Jörg Meyer, Geschäftsführer der Aachener EUtech Energie & Management GmbH, bei der Präsentation des Leitfadens „Energieeffizienz in der Recyclingindustrie“.
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Die Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft sieht einem schweren Jahr entgegen. Nicht nur, dass es nach dem Rückgang der Preise im vergangenen Herbst zu einem Absatzeinbruch kam, „die Entwicklung auf den Kredit- und Finanzmärkten verstärkt die Probleme der Stahl- und Recycling-Unternehmen“, nimmt der Gesamtverband Stahl- und NE-Metallrecycling Stellung. Mithilfe des von der Regierung aufgelegten Konjunkturprogramms sollten Finanzierungs- und Kreditversicherungsfragen für die überwiegend mittelständischen Unternehmen geregelt werden, lautet seine Forderung
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China baut für die meisten NE-Metalle strategische Bestände auf. Vor allem Aluminium und Kupfer würde die Volksrepublik vermehrt kaufen, berichtet David Chiao, Vorstandsmitglied der NE-Metall-Sparte beim Bureau of International Recycling (BIR) im aktuellen „BIR World Mirror“. Diese Meldungen scheinen die NE-Metall-Märkte zu beflügeln, denn die Notierungen nahezu aller Metalle zeigten wieder leicht nach oben.
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Die Abwrackprämie boomt, und die Altfahrzeugdemontage- und Stahlschrottrecyclingbetriebe fahren Zusatzschichten, um den Ansturm alter Fahrzeuge zu bewältigen. Dabei müssen sie feststellen, dass sie immer mehr Fahrzeuge erhalten, die alles andere als schrottreif sind, kritisiert Ullrich Didszun, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling.
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Die Wissenschaftler der TU Chemnitz, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK), entwickelten unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Kroll in Zusammenarbeit mit den regionalen Unternehmen Betonwerk Schuster GmbH, Mülsener Recycling- und Handelsgesellschaft sowie der FASA AG eine optimale Werkstoffkombination in Leichtbauweise durch Integration eines modifizierten Gummigranulates in Beton.
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Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner warnt vor Schnellschüssen. Wirkliche Alternativen zur Verpackungsverordnung (VerpackV) sieht Gönner im Interview mit dem RECYCLING magazin noch nicht.
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Die Novelle der Verpackungsverordnung zeigt Wirkung. Die von den dualen Systemen für das 2. Quartal 2009 gemeldeten vorläufigen Lizenzmengen sind mit rund 956.000 Tonnen gegenüber dem 1. Quartal mit über 12,5 Prozent zwar deutlich gestiegen, jedoch nicht so stark, wie die Systembetreiber erhofft haben.
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Die Umweltminister der EU haben einen Forderungskatalog aufgestellt, mit dem die Recycling-Wirtschaft unterstützt werden soll. Gestern hat der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) einen Maßnahmenkatalog mit eigenen Vorschlägen zur Stützung der Recyclingmärkte an das Umweltministerium gerichtet.
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Erstmals seit 1994 hat die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) eine außerordentliche (unterjährige) Tariferhöhung zum 1. Juli 2009 bekannt gegeben. Wie das Unternehmen Ende März mitteilte, wurde sie durch die drastischen Rückgänge der Sekundärrohstofferlöse dazu gezwungen.







