Newsarchiv
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Die Metallschrottbranche gerät immer wieder in Verdacht, unfreiwillig Beihilfe zur Umsatzsteuerhinterziehung zu leisten. Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) fordert deshalb schon seit Jahren eine Änderung des Umsatzsteuerrechts. Nun signalisiert die Bundesregierung Entgegenkommen.
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Rund sechs Monate vor Beginn der Recyclingmesse Ifat-Entsorga geben sich die Veranstalter zufrieden. Aktuell gebe es bereits mehr Anmeldungen als zum vergleichbaren Zeitpunkt im Jahr 2008. Alle für die Branche bedeutenden „Key Player“ wären vertreten.
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Die Schrottnachfrage türkischer Stahlwerke fiel im vergangenen Jahr deutlich schwächer aus. Nach Angaben des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) importierte die Türkei 15,4 Millionen Tonnen Stahlschrott. Das entspreche einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber 2008.
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Das baden-württembergische Umweltministerium fördert mit 400.000 Euro ein Pilotvorhaben zum Einsatz eines neuartigen Deponieabdichtungssystems. Das System mit dem Namen TREAmin basiert auf aufbereiteter Müllverbrennungsschlacke und kommt erstmals auf der Deponie Eichelbuck bei Freiburg zum Einsatz.
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Die Betreibergesellschaft Infraserv Höchst will mehr Abfälle in ihrer Rückstandsverbrennungsanlage im Frankfurter Industriepark Höchst entsorgen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Durchsatz von derzeit 46.000 Tonnen auf 55.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Entsorgt werden vor allem heizwertarme Abfälle sowie wässrige Stoffe, die nur einen geringen Schadstoffinhalt aufweisen
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Der österreichische Entsorger Loacker Recycling übernimmt 50 Prozent der Anteile des Salzburger Schrott- und Metallhändlers Weiss. Wie Loacker bekannt gab, erfolgte die Übernahme bereits Ende Januar. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
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Wie erwartet fällt die Jahresbilanz des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP) nüchtern aus. Umsatz- und Auftragseinbrüche hätten der Branche stark zugesetzt. Auch der Verbrauch von Altpapier sank von 14.797 Tonnen im Jahr 2008 auf 15.493 Tonnen. Doch die Verantwortlichen sehen durchaus Grund zur Hoffnung.
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Viele mussten den Gürtel enger schnallen, ein österreichisches Unternehmen jedoch nennt das Jahr der Wirtschaftkrise „das beste Jahr“ seiner Geschichte. Die Saubermacher Dienstleistungs AG mit Hauptsitz in Graz konnte sowohl das Abfallvolumen, als auch den Umsatz nach eigenen Angaben steigern. Auch die geplanten Investitionen und Expansionen seinen unbeirrt durchgeführt worden.
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Experten des Anlagenbauers TIG Wessel-Umwelttechnik haben eine Lösung entwickelt, um verschmutzte Abluft zu reinigen und dabei auch noch Energie zurückzugewinnen. Die Anlage halte laut Herstellerangaben die Grenzwerte der europäischen VOC-Richtlinie sowie der TA-Luft und der Lösemittel-Verordnung ein und könne zugleich Wärme zurückgewinnen.
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Atlas Copco hat zwei neue Abbruchzangen der Serie CC vorgestellt. Mit einem Dienstgewicht von 6.500 KILOGRAMM ist die CC 6000 das schwerste Schneidewerkzeug, welches das Unternehmen in seiner Abbruchzangenserie auf dem Markt anbietet. Die neue Zange ist für Trägergeräte der Gewichtsklasse 58 bis 85 Tonnen konzipiert. Laut Herstellerangaben ist sie besonders stabil und zuverlässig.
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Das bifa Umweltinstitut (bifa) hat eine Stellungnahme zur Durchführung von CDM-Projekten im Bereich Recycling abgegeben. Die Weltbank hatte zuvor eine Recycling-Methodik entworfen und als Vorschlag beim UN-Klimasekretariat eingereicht. Nach Einschätzung von bifa wird beim Weltbank-Vorschlag das Potenzial von Recyclingprojekten nicht ausgeschöpft.
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Der österreichische Entsorgungsspezialist Loacker Recycling mit Sitz in Hallein/Götzis übernahm Ende Januar 50 Prozent der Anteile des Salzburger Schrott- und Metallhändlers Weiss. Über den Kaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.







