Newsarchiv
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Dem Arbeitspapier des Bundesumweltministeriums zur Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes fehlt es an der notwendigen Rechtsklarheit. Außerdem ist es wenig ambitioniert.
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Raffael A. Fruscio, Präsident des Bundesverbands Dualer Systeme Deutschland (BDSD), plädiert im anhaltenden Streit zwischen den Betreibern dualer Systeme dafür, „sich wieder auf die Sache zu konzentrieren“. Der einheitlichen Wirtschaftsprüfergesellschaft und den Prüfungsrichtlinie hingegen will der Verband trotzdem nicht zustimmen.
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Heute geht es los: Zum 1. April löst das elektronisches Nachweisverfahren zur Überwachung der Entsorgungswege gefährlicher Abfälle (eANV) das bisherige Verfahren ab. Nach Angaben des Entsorgerverbands bvse sind 2,5 bis 3 Millionen Nachweise pro Jahr betroffen. Die bvse-Mitglieder seien überwiegend auf die Umstellung vorbereitet, trotzdem werde mit Startschwierigkeiten gerechnet.
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Die Wertstofftonne ist derzeit in aller Munde. Manche würden sie am liebsten morgen schon vor jeder Haustür sehen, andere stehen ihr skeptisch gegenüber. Ausdrücklich haben unlängst einige Verbände die Einführung einer derartigen Tonne begrüßt. Nur ist die Frage, ob Deutschland überhaupt die aufwendige und kostspielige Einführung einer weiteren Tonne braucht, um die tiefgesteckten Ziele des Bundesumweltministeriums von einer Steigerung der Recyclingquote von 63 auf 65 Prozent zu erreichen.
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Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert ein Projekt aus seinem Umweltinnovationsprogramm mit 30 Millionen Euro: Bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt wurde ein Recycling-Verfahren entwickelt, durch das sich in der industriellen Stahlproduktion an einem Hochofen mindestens 16 Prozent CO
gegenüber der herkömmlichen Stahlherstellung einsparen ließen. -
Eine neu entwickelte Brikettierpresse hat Weima Maschinenbau im Programm. Die E80 sei speziell für kleinere holzverarbeitende Betriebe konzipiert, sodass diese nun Briketts in eckiger Form ohne hohe Investitionskosten herstellen können. Briketts in eckiger Form vereinfachen das gesamte Handling sowie die Lagerung, erläutert Weima.
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„Mit dem landesweiten Abfallwirtschaftsplan gibt es erstmals einheitliche Rahmenbedingungen für die Entsorgung der Siedlungsabfälle in Nordrhein-Westfalen.“ Das erklärte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg anlässlich der Veröffentlichung des nordrhein-westfälischen Abfallwirtschaftsplans.
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In bayerischen Abfallentsorgungsanlagen wurden 2008 über 52 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt. Den größten Anteil am Gesamtaufkommen hatten nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung die Bau- und
Abbruchabfälle. Ähnlich stark ins Gewicht fielen die Siedlungsabfälle mit einem Anteil. Gut vier Fünftel des Mülls wurden demnach wiederverwertet. -
Niedrigere Kosten und eine Vervielfachung der Standzeit von Siebbelägen verspricht die Firma Craco aus dem Westerwald. Die Firma für Verschleißschutz verweist auf ihren Verschleißstahl Cracox Plus, den unter anderem die Marburger Rohstoffverwertung Johannes Völker GmbH (MRV) verwendet.
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Der Gesamtverband Stahl- und NE-Metall-Recycling hat heute Stellung zum Arbeitsentwurf des Bundesumweltministeriums zur Novellierung des KrW-/AbfG bezogen. Der Verband fordert darin einen stärkeren Abbau bürokratischer Lasten.
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Drei Monate nach Inkrafttreten des Mindestlohns in der Entsorgungsbranche zieht der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) eine erste positive Zwischenbilanz.
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Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetriebe der Stadt Wiesbaden (ELW) wollen künftig Klärschlammasche auf der Deponie Dyckerhoffbruch ablagern. Der derzeit genutzte Deponieabschnitt III hat noch Platz für 3,5 Millionen Tonnen Abfall.






