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Allgemein

  • Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft kann bis 2020 ein Drittel zu den EU-Klimaschutzzielen beitragen. Das ist das Fazit der Veranstaltung „Ressourcen- und Klimaschutz durch Recycling“, die das Bayerische Umweltministerium gemeinsam mit dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) gestern Abend in der Vertretung des Freistaates Bayern in Brüssel durchführte. Um das Potenzial der Branche für Klima- und Ressourcenschutz auszuschöpfen müssten jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen, betonte bvse-Präsident Burkhard Landers.

  • In Nordrhein-Westfalen stammten 2008 rund fünf Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. Mit 9,6 Milliarden Kilowattstunden waren es 11 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus einer am Dienstag vom NRW-Wirtschaftsministerium vorgelegten Studie hervor. Strom aus Biomasse und Biogas hat daran einen Anteil von rund 44 Prozent.

  • Das Siedlungsabfallaufkommen ist in Thüringen im Jahr 2008 gesunken. Wie Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz bei der Vorstellung der Abfallbilanz 2008 bekannt gab, ist das Aufkommen an festen Siedlungsabfällen um 6 Prozent gegenüber 2007 zurückgegangen. Erstmalig wird in der Abfallbilanz auch über die energetische Nutzung von Restabfällen berichtet.

  • Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb in Magdeburg testet ein neues Abfallsystem, das Unterflursystem. Dieses habe ein 20fach größeres Fassungsvolumen als die herkömmlichen Papierkörbe, wie die Stadt Magedburg mitteilt. Einen zweijährigen Test habe dieses System in Magdeburg–Buckau bereits bestanden. Kürzlich wurde deshalb ein zweites installiert – und zwar an einem „Müllbrennpunkt“ vor einer McDonalds-Filiale.

  • Entgegen anders lautender Meldungen sollen die Österreicher ihre Abfälle weiterhin vorbildhaft in die getrennte Sammlung geben. Laut einem Bericht der ARA Altstoff Recycling Austria AG weisen die Hochrechnungen für 2009 darauf hin, dass die getrennten Sammlungen in diesem Jahr wahrscheinlich auf dem Niveau des Rekords aus dem Jahr 2008 liegen werden, in dem jeder Bürger im Durchschnitt 118,5 kg Verpackungen und Altpapier sammelte.

  • Im Streit mit der EU-Kommission um die möglicherweise wettbewerbswidrige Vergabe von Entsorgungsaufträgen lenkt die Hansestadt Rostock ein. Noch im Dezember solle im Amtsblatt der EU eine neue Ausschreibung angekündigt werden, sagte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) am Mittwoch bei einer Sitzung des Stadtparlaments.

  • Der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen bedauert die gestrige Entscheidung des Koalitionsausschusses, die Einführung eines allgemeinverbindlichen Mindestlohns für die Entsorgungsbranche vorerst auf Eis zu legen. Laut VBS-Präsident Otto Heinz, würde der Mindestlohn in Höhe von 8,02 Euro seine Mitgliedsunternehmen nicht überfordern. Der VBS begrüßt vielmehr den Mindestlohn als eine Möglichkeit, um unfairen Wettbewerb in der Branche einzudämmen.

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