Allgemein

Mülheimer Entsorger trennt sich von Geschäftsführer

| In der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) hat der Aufsichtsrat Ende Januar Nägel mit Köpfen gemacht und Gerd Bultmann als Geschäftsführer abberufen. Gemeinsam mit Jürgen Jeppel wird Hendrik Dönnebrink vorübergehend die Geschäfte der Gesellschaft führen.

Italienischer Müll wird in Sachsen zum Problem

| Der Siedlungsabfall aus Neapel sorgt jetzt auch in Sachsen für Ärger. Der süditalienische Müll sollte in die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern bei Leipzig entsorgt werden. Dort wird die heizwertreiche Fraktion zwar abgetrennt, aber entgegen der Aussagen des sächsischen Umweltministers Roland Wöller nicht ordnungsgemäß entsorgt. Dies zeigte eine Fotodokumentation der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
Anzeige

Sachsens Umweltministerium weist Vorwürfe zurück

| In Sachsen gibt es keinen Abfallskandal. Die Abfallentsorgung und –verwertung läuft entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, wehrt sich das sächsische Umweltministerium gegen die Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Saubermacher verschiebt Börsengang

| Die Saubermacher Dienstleistungs AG hat ihren in der Vorwoche gestarteten Börsegang nach Beratung mit dem begleitenden Bankenkonsortium Erste Bank und Sal. Oppenheim verschoben.
Anzeige

In Niedersachsen bleibt Abfallmenge konstant

| In Niedersachsen sind 2006 insgesamt 4,93 Millionen Tonnen Abfall angefallen. Laut der aktuellen Abfallbilanz des niedersächsischen Umweltministeriums bedeutet dies einen minimalen Anstieg um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,89 Millionen Tonnen).

Bürger wehren sich gegen EBS-Kraftwerk in Bernburg

| Die Bürger von Bernburg wollen in ihrer Stadt keine zweite Müllverbrennungsanlage. Am 29. Januar überreichte eine Bürgerinitiative der Stadtverwaltung eine Liste mit mehr als 2.000 Unterschriften.

Gutes Jahr für Maintaler Bioabfallentsorgung

| Der Zweckverband Bioabfallentsorgung Maintal – Bad Vilbel blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück. Trotz gestiegener Kosten für Energie und für die Entsorgung nicht kompostierbarer Störstoffe konnten die Preise pro Tonne Bioabfall gegenüber dem Vorjahr um einen Euro gesenkt werden, berichtete das Internetportal „Bad Vilbel online“.

Abfallwirtschaft Stuttgart muss sparen

| Die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) soll ihre Wirtschaftlichkeit verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Gemeinderat der baden-württembergischen Landeshauptstadt am 23. Januar einen Restrukturierungsausschuss gebildet.

Müllablagerung auf Deponien stark rückläufig

| Die Ablagerung von Abfällen auf Deponien nimmt weiterhin deutlich ab. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2006 in Deutschland 38,8 Millionen Tonnen Abfälle deponiert. Das waren 15% weniger als 2005 (45,7 Millionen Tonnen). Seit 1997 hat sich die deponierte Abfallmenge sogar um 43% verringert. Die Anzahl der Deponien ist auf 1 725 Anlagen gesunken (2005: 1 948 Anlagen). Deponiert wurden 2006 vor allem Bau- und Abbruchabfälle (58%) und Abfälle aus thermischen Prozessen (21%). Der Anteil der deponierten Siedlungsabfälle ist weiterhin stark rückläufig: 2006 lag er bei weniger als 1% (0,3 Millionen Tonnen), 2005 waren es noch 9% (3,9 Millionen Tonnen).

Sotec gibt EBS-Projekt in Trostberg auf

| Auf der langen Liste der geplanten Ersatzbrennstoff-Kraftwerke muss ein weiteres Projekt gestrichen werden. Die BKB-Tochter Sotec verkündet den Abbruch ihres Vorhabens. Der Grund: Mangelnde Wirtschaftlichkeit

Schweiz: Ausbau der Verbrennungskapazitäten unnötig

| Für Schweizer Kehrrichtverbrennungsanlagen KVA sieht das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit keinen Grund, ihre Verbrennungskapazitäten im Hinblick auf Importe auszubauen. Sämtlicher Abfall der Alpenrepublik könne jederzeit entsorgt werden.

Bayern setzt auf Mülltrennung

| In Bayern werden auch weiterhin Wertstoffe getrennt gesammelt. Dies erklärte Umweltstaatssekretär Marcel Huber am 21. Januar beim Neujahrsempfang vom bayerischen Landesband des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse).

Vattenfall prüft EBS-Kraftwerk in Schelklingen

| Die HeidelbergCement AG will gemeinsam mit dem Energiekonzern Vattenfall im schwäbischen Schelklingen ein Heizkraftwerk für Ersatzbrennstoffe (EBS) errichten. Wie der weltweit agierende Baustoffhersteller erklärte, soll das Werk das dortige Zementwerk mit Strom versorgen. Vattenfall untersucht derzeit die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens. Das Ergebnis soll noch im ersten Halbjahr dieses Jahres vorliegen.

Anstieg der illegalen Entsorgung

| In Sachsen-Anhalt haben die Fälle der illegalen Abfalllagerung wieder zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich 2006 die Zahl um 180 Fälle, wie aus der Antwort des Landesinnenministeriums hervorgeht. Im Jahr 2002 gab es noch rund 1.600 solcher Fälle.
Lesen, was die Branche bewegt
Newsletter
Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal wöchentlich den RECYCLING magazin Newsletter.
Registrieren
Ich bin damit einverstanden, dass die DETAIL Business Information GmbH mir regelmäßig individualisierte spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen per E-Mail zusendet. Die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten erfolgt entsprechend den Bestimmungen in der Datenschutzerklärung. Ich kann meine Einwilligung gegenüber der DETAIL Business Information GmbH jederzeit widerrufen.
close-link