Wilms vertritt den BDE und ist Geschäftsführer von Remondis Service International. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Abfallmanagement, Recycling und sekundären Rohstoffen sowie in EU-bezogenen politischen Diskussionen zur Kreislaufwirtschaft.
Vor seinem Amtsantritt arbeitete Wilms im vergangenen Jahr mit den nationalen Mitgliedsverbänden von FEAD in ganz Europa zusammen. Dazu gehörten Austausche mit Mitgliedsorganisationen zu regulatorischen, wirtschaftlichen und operativen Herausforderungen, denen private Abfallentsorgungsunternehmen auf europäischer Ebene gegenüberstehen.
Als Präsident hat Wilms faire und offene Marktbedingungen als zentrale Priorität für FEAD-Mitglieder identifiziert. Dazu gehört die Bekämpfung von Wettbewerbsungleichgewichten zwischen öffentlichen und privaten Betreibern innerhalb der EU sowie Marktdruck durch Nicht-EU-Unternehmen, die unter unterschiedlichen Umwelt- und Sozialrahmen tätig sind.
Ein weiterer Schwerpunkt des Mandats ist die Stärkung der Nachfrage nach recycelten Materialien, die innerhalb der Europäischen Union produziert werden. Laut FEAD sind unterstützende Marktbedingungen und politische Anreize erforderlich, um die Nutzung von in der EU hergestellten Recyclingmaterialien zu fördern, Investitionen in Recyclinginfrastruktur zu fördern und zur Ressourcensicherheit Europas beizutragen.
FEAD würdigte den Beitrag der scheidenden Präsidentin Claudia Mensi, unter deren Leitung die Vereinigung ihre Vision 2030 entwickelte und die Ziele der Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit stellte. Während ihrer Amtszeit festigte FEAD seine Rolle in EU-Politikdiskussionen zu Abfallmanagement und Ressourceneffizienz weiter.
Der Verband hat zudem seine Mitgliedschaft durch die Aufnahme von ARSMD, dem rumänischen Verband der Abfallentsorgungsunternehmen, als Vollmitglied erweitert. FEAD vertritt inzwischen 21 nationale Verbände, die den Bereich des privaten Abfall- und Ressourcenmanagements in ganz Europa abdecken.







