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Sekundärrohstoffe

  • Cronimet PL Sp. z.o.o. plant die Errichtung eines neuen Betriebs für den Ankauf, die Verarbeitung und den Umschlag von legiertem Schrott im Hafen von Stettin. Das Unternehmen rechne damit, dass in der zweiten Jahreshälfte 2012 die Niederlassung am neuen polnischen Standort in Betrieb genommen werden kann. Das hat die Muttergesellschaft, die Cronimet-Gruppe, mitgeteilt.

  • „Zufrieden kann man mit dem heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf für ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht sein.“ Das erklärte Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Dieser Entwurf verbessere zwar die Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft. Der bvse kritisiert jedoch, dass die privatwirtschaftliche Seite nicht gestärkt, sondern der kommunalen Abfallwirtschaft eine Art Bestandsschutz gegeben wurde.

  • Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) erweitert sein Spektrum um den Bereich Batterierecycling. Ab sofort arbeiten Experten aus zahlreichen Mitgliedsunternehmen im neu gegründeten Arbeitskreis Batterierecycling. Als Vorsitzender des neuen BDE-Arbeitskreises fungiere Holger Sziegoleit von der Redux Recycling, wie der BDE mitteilt.

  • Das Präsidium des Baustoff Recycling Bayern (BRBayern) hat beschlossen „sich als Mitglied in den bvse einzugliedern“. Das erklärte BRBayern-Verbandspräsident Matthias Moosleitner auf dem Nürnberger Baustoff Recycling Forum. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) habe dazu im vergangenen Jahr mit der Gründung des Fachausschusses „Baustoffrecycling“ die Weichen gestellt.

  • Der Entsorgerverband bvse begrüßt, dass die EU-Kommission das Recyling und den Einsatz von Ressourcen stärker als bisher fördern will. Die Kommission habe inzwischen verstanden, dass es von strategischer Bedeutung sei, die eigenen Sekundärrohstoffquellen effizient zu nutzen. Das machte bvse-Präsident Burkhard Landers in einer Stellungnahme deutlich. Neben der getrennten Sammlung der Wertstoffe fordert der bvse ein europaweites Verbot der Deponierung unbehandelter Abfälle.

  • Das Chemieunternehmen AlzChem hat ein neues Verfahren entwickelt, das in der Produktion von Karbid den Einsatz von „kunststoffbasierten Kohlenstoffträgern (KBK)“ erlaubt. Damit werden Koks und Kohle aus Bergwerken durch Sekundärrohstoffe ersetzt. Die weltweiten Patente seien gesichert und die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sei erteilt, wie das Unternehmen mitteilt. Jetzt laufe die Überführung vom Pilot- in den Regelbetrieb der neuen Technologie.

  • Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sieht der Entsorgerverband bvse „als Rückschritt“. „Die Novelle zeigt keine Perspektive in Richtung ressourceneffizienter Stoffstromwirtschaft auf“, machte bvse-Präsident Burkhard Landers bei der Jahrestagung des Verbandes deutlich. Er fordert zudem, dass künftig alle zuständigen Kommunen Entsorgungsdienstleistungen ausschreiben sollten.

  • Die ASCON GmbH startet mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Sortcycle ein neues Geschäftsmodell für die internationale Vermarktung von Altkunststoffen. Derzeit sucht Ascon-Geschäftsführer Sascha Schuh hierfür Kapitalgeber. Das neue Unternehmen soll am 1. Juli seine Geschäfte aufnehmen.

  • Wie sich in Deutschland der Markt für Sekundärrohstoffe bis 2015 entwickeln könnte, ist Gegenstand einer neuen Studie. Das Trend- und Marktforschungsinstitut trend:research hat vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise untersucht, wo die Wachstumsmöglichkeiten in der Entsorgungsbranche liegen und kommt zu dem Schluss, dass vor allem in der stofflichen Verwertung großes Potential liegt.

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