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Recycling

  • Der Bundesrat hat heute das vom Bundestag beschlossene Kreislaufwirtschaftsgesetz abgelehnt. Das Gesetz wird nun im Vermittlungsausschuss nochmals überarbeitet. „Wir hoffen, dass im Vermittlungsausschuss das Gesetz so formuliert wird, dass Rechtsklarheit herrscht und die ökologischen Aspekte deutlicher zum Tragen kommen“, so Helmut Schmidt, zweiter Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM). Kurzfristig sei für die Abfallentsorgung in München aber keine Änderungen zu erwarten.

  • In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben bvse-Präsident Burkhard Landers und bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock eindringlich für die Zustimmung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geworben. Landers und Rehbock bedauern in dem Schreiben, dass die Beratungen zum neuen KrWG von der sachlich nicht gerechtfertigten Zuspitzung „Staat vor Privat oder Privat vor Staat“ beherrscht worden seien.

  • Die Pallmann-Gruppe und der spanische Reifenrecycler GMN sind eine feste Partnerschaft eingegangen. Ziele seien Entwicklung, Bau und Vertrieb kompletter Anlagen zur Zerkleinerung und Aufbereitung von Fahrzeugreifen. GMN und Pallmann kooperierten sehr eng und treten unter dem Namen Ecotrec am Markt an, so der deutsche Entwickler und Hersteller von Zerkleinerungstechniken.

  • „Biokunststoffe stehen an der Schwelle zur Massenproduktion.“ Das erklärte Maurits van Tol, DSM Bio-based Products & Services, in seiner Eröffnungsrede bei der European Bioplastics Konferenz in Berlin. Großanlagen mit ihren optimierten Kostenstrukturen eröffneten neue Wege in den Markt. „Der weltweite Marktdurchbruch von Biokunststoffen, auf den wir alle gewartet haben, ist nahe.“

  • Japan und China wollen beim Recycling zusammenarbeiten. Das haben der chinesische Präsident Hu Jintao und der japanische Premierminister Yoshihiko Noda vereinbart. Damit wollen der Staats- und der Regierungschef das Recycling in beiden Ländern verbessern. Bei dem Treffen wurde auch über mögliche weitere Gebiete diskutiert, bei denen beide Staaten zusammenarbeiten könnten.

  • Novelis hat heute sein Recycling-Zentrum in Neuss offiziell eingeweiht. In sein Recycling-Zentrum hat der der weltweite Marktführer für Aluminium-Walzprodukte und Getränkedosen-Recycling eigenen Angaben zufolge 14 Millionen Euro investiert. In Betrieb genommen wurde ein weiterer Zweikammer-Schmelzofen, der jährlich 50.000 Tonnen Aluminiumschrott recyceln und in den Produktionskreislauf der Aluminium Norf (Alunorf (Aluminium) zurückführen werde, so Novelis.

  • Anfang November hat die Emirates Environmental Technology (EET) ihre neue Kunststoff-Recyclinganlage in Abu Dhabi in Betrieb genommen. Diese 14 Millionen Euro teure Anlage ist nach Angaben der IuT-Gruppe, dessen Ansprechpartner für abfallwirtschaftliche Lösungen im arabischen Raum die EET ist, das letzte Teilstück zur Erweiterung und Modernisierung der bestehenden Abfallbehandlungsanlage in Al Ain.

  • Die europäische Papier- und Zellstoffindustrie hat die Recyclingraten für Papier auf die Weltrekordhöhe von 69 Prozent gebracht. So lautet es im heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsreport der Confederation of European Paper Industries (CEPI). Und das unter ungünstigen Voraussetzungen: „In den beiden zurückliegenden Jahren hat sich die Industrie von der Krise erholen und mit gestiegenen Energiekosten sowie Problemen bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen kämpfen müssen.“

  • Ressourceneffizienz ist kein Geheimtipp mehr. Ist doch ein sparsamer Umgang mit knappen Rohstoffen ein Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dabei führt die rohstoffeffiziente Produktion oft auch zu deutlich attraktiveren Produkten. Wie das geht, zeigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 30. November auf der Konferenz „Rohstoffe erfolgreich für die Zukunft sichern – effizient Material und Rohstoffe nutzen“ in Berlin. Ein Thema ist dabei Herausforderungen und Grenzen der Rohstoffsicherung durch Recycling.

  • Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens hat der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) die sogenannte Berliner Erklärung verabschiedet. Inhalt des Thesenpapiers: die Verpflichtung der Branche zu 100 Prozent stofflicher Verwertung, der Ruf nach verstärkter Forschung- und Technologieförderung durch den Bund sowie Warenverkehrsfreiheit und einheitliche Umweltstandards in Europa.

  • Die Extrusion und das Recycling von Post-Consumer-PET-Flaschen stand im Mittelpunkt des „Polyester Extrusion and Recycling Forums“. „Es wurde großer Wert darauf gelegt, ideale Bedingungen für ein Networking der Industrievertreter zu schaffen und Experten zu unterschiedlichen Themen aus diesen Bereichen Extrusion und Recycling zu befragen“, wie die Kreyenborg Gruppe erklärte, die das Recycling-Forum in Chicago im US-Bundesstaat Illinois federführend organisiert hat.

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