SCHLAGWORTE: Mecklenburg-Vorpommern

Energieminister: Abfall besser energetisch nutzen

| Weniger Abfall zu produzieren und den entstehenden Abfall besser energetisch zu nutzen, ist das Ziel von Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Volker Schlotmann. Das sagte er Ende März zum Abschluss des 2. Wissenschaftskongresses "Abfall- und Ressourcenwirtschaft" der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) und der Universität Rostock.

Asbestmüll-Transporte aus Wunstorf weiter umstritten

| Die Auseinandersetzung um den geplanten Transport von Asbestmüll aus Wunstorf nach Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Trotz eines länderübergreifendes Aktionsbündnisses gegen die Transporte von 170.000 Tonnen Asbestmüll hält die Region Hannover an ihren Plänen fest. Das sagte ein Sprecher nach der Sitzung des Umweltausschusses des Landtags am Montag.

Öffentliche Schulden auf fast 2 Billionen Euro gestiegen

| Die öffentlichen Haushalte waren Ende 2010 mit insgesamt 1.998,8 Milliarden Euro verschuldet. Das geht aus den ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Dies habe rechnerisch einer Schuldenlast von 24.450 Euro pro Kopf entsprochen, so Destatis.

720.500 Tonnen Restmüll in Mecklenburg-Vorpommern deponiert

| Auf den Abfalldeponien in Mecklenburg-Vorpommern wurden 2009 noch rund 720.500 Tonnen Restmüll abgelagert. Das teilt das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Angaben mit. Das seien 30 Prozent weniger als im Vorjahr (1,03 Millionen Tonnen) gewesen. Ein wichtiger Bestandteil der Abfallverwertung sei die Kompostierung und Vergärung organischer Abfälle.

Biomasse zweitwichtigste Ökostromquelle in Mecklenburg-Vorpommern

| 2009 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 3,8 Millionen Megawattstunden elektrischer Strom aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen und in das allgemeine Versorgungsnetz eingespeist. Das teilt das Statistische Amt mit. Der Anteil der regenerativen Energien an der Stromproduktion sei auf 51 Prozent angewachsen. Zweitwichtigste Ökostromquelle ist demnach die Biomasse.

Mecklenburg-Vorpommern importiert mehr Müll

| Im vergangenen Jahr hat Mecklenburg-Vorpommern erheblich mehr Abfälle ins Land eingeführt als 2007. Nach Rückgängen zuvor sei die Menge des "Importmülls" binnen Jahresfrist auf mehr als 334.000 Tonnen und damit das Dreifache gestiegen, teilte das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie am Donnerstag in Güstrow bei der Veröffentlichung der "Daten zur Abfallwirtschaft 2008" mit.

Backhaus: Kläranlagen können noch Energie sparen

| Durch die energetische Nutzung der bei der Abwasserklärung entstehenden Gase könnten die kommunalen Kläranlagen in Mecklenburg-Vorpommern drei Viertel ihres Strombedarfs decken. Darauf verwies Umweltminister Till Backhaus (SPD) heute auf einer Fachtagung der Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall in Schwerin.

Illegaler Entsorgung: Neue Verdachtsfälle

| Wegen des Verdachts der illegalen Entsorgung giftigen Mülls sind acht Objekte in Mecklenburg- Vorpommern und Brandenburg durchsucht worden. An der Aktion am Dienstag und Mittwoch waren 40 Beamte unter anderem des Landeskriminalamtes (LKA) Brandenburg, des Brandenburger Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe sowie der Polizei Rostock beteiligt, teilte das LKA in Eberswalde mit.

Leichter Anstieg der Abfälle in Mecklenburg-Vorpommern

| In Mecklenburg-Vorpommern hat sich das Aufkommen an Haushaltsabfällen nur geringfügig verändert. Im Jahr 2007 fielen 193 Kilogramm pro Kopf an. Das sind 3 Kilogramm mehr als im Jahr 2006. Nach unten zeigt hingegen das Aufkommen an Beseitigungsabfällen, die den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE) von privaten Haushalten und dem Kleingewerbe überlassen wurden. Mit 405.615 Tonnen liegt das Aufkommen rund 2.000 Tonnen unter dem Vorjahreswert, teilt das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie mit.

Immer weniger Abfälle deponiert

| In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr Siedlungsabfälle aus Haushalten, Kleingewerbe und anderen Bereichen in mechanisch-biologischen Anlagen behandelt. Wie das Statistische Amt des norddeutschen Bundeslandes am 11. Februar mitteilte, wurden 2006 rund 505.000 Tonnen auf diese Weise behandelt. Das waren fast 215.000 Tonnen mehr als im Vorjahr.

Mehr Gewinn für Alba in Mecklenburg-Vorpommern

| Mit einer deutlichen Gewinnsteigerung hat die Alba Mecklenburg-Vorpommern GmbH das Geschäftsjahr 2006 abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr verdreifachte die Tochtergesellschaft des Berliner Entsorgungskonzerns das Vorsteuerergebnis, geht aus dem Jahresabschluss hervor.
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