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Newsarchiv

  • Die Firma Städtereinigung Gerke, die im nordrhein-westfälischen Willich Teile des eingesammelten Altpapiers abgezweigt und auf eigene Rechnung verkauft haben soll, will sich offiziell nicht schuldig bekennen – obwohl der Stadt bereits 200.000 Euro überwiesen wurden. Gerkes Rechtsanwalt Günter Teufel teilte mit, der Betrag sei unter „Vorbehalt der Rückforderbarkeit“ gezahlt worden.

  • Die in den Vorbereitungen auf einen Börsengang befindliche Vecoplan AG mit Sitz in Bad Marienberg, ein Anbieter von Systemen und Komponenten für die Aufbereitung von Holz und Reststoffen, wird einen der größten Zementhersteller Portugals mit einer Anlage zur Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen (EBS) beliefern. Mit einem Volumen von 5,2 Millionen Euro ist es einer der größten Einzelaufträge der Firmengeschichte.

  • In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ hat der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), Peter Hoffmeyer, den Sinn einer kommunal getragenen Abfallentsorgung generell in Zweifel gezogen. Seiner Ansicht nach falle die Leerung von Mülltonnen nicht unter den Begriff der Daseinsvorsorge. Kritik an den Kommunen übte er auch wegen deren Zurückhaltung in der Diskussion um einen Mindestlohn für die Branche.

  • Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), Peter Hoffmeyer, glaubt angesichts der steigenden Rohstoffpreise an ein Ende der Müllgebühren in den nächsten 10 bis 20 Jahren. Im Interview mit den „Bremer Nachrichten“ sagte er, im Prinzip sei das in Haushalten anfallende Müllgemisch schon heute kostenneutral abzutransportieren.

  • Die zur Schoeller-Gruppe gehörende PET Kunststoffrecycling GmbH (PKR) hat am Standort in Beselich-Obertiefenbach im Kreis Limburg/Weilburg eine zweite Produktionslinie in Betrieb genommen. Das Unternehmen verarbeitet gebrauchte PET-Flaschen mit Hilfe eines patentierten Verfahrens von OHL Engineering aus Limburg.

  • Die Verbrennungsanlage für Gewerbe- und Haushaltsabfälle im Industriegebiet Oosterhorn in Delfzijl in den Niederlanden ist in den Bau gegangen. Errichtet wird sie von dem deutschen Unternehmen BKB. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen bei 155 Millionen Euro.

  • Zur Darstellung der Preisänderungen auf den internationalen Rohstoffmärkten führt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) einen Preisindex für metallische Rohstoffe ein, den BGR-MPI. In diesem Index sind die Änderungen der Monatspreise für 20 metallische Rohstoffe, die nach Deutschland importiert werden, in einem einzigen Zahlenwert zusammengefasst. Er wird monatlich aktualisiert und kann im Internet eingesehen werden.

  • Chinas größter Kupferproduzent Jiangxi Copper will im Dezember seine Altanlage reparieren und senkt deshalb seine Produktion von Raffinadekupfer um etwa 30.000 Tonnen. Jährlich stieß Jiangxi bisher etwa 400.000 Tonnen aus. Trotz der Arbeiten, die circa 40 Tage dauern sollen, will das Unternehmen in diesem Jahr aber 550.000 Tonnen erreichen.

  • Der in London ansässige Bergbaukonzern Rio Tinto will sich gegen eine Übernahme durch den Konkurrenten BHP Billiton aus Melbourne vielleicht mit einem Gegengebot wehren. Das „Wall Street Journal“ schreibt unter Berufung auf Insider, dass das Rio-Management diese „Pac Man“-Verteidigung in Erwägung ziehen

  • In einer Lagerhalle eines Recycling-Zentrums in Lohne im Landkreis Vechta sind in der Nacht zum Sonntag Papier- und Kunststoffabfälle in Brand geraten. Laut Polizeiangaben konnte die örtliche Feuerwehr die Flammen löschen. Messungen ergaben keine giftigen Schadstoffe in der Luft. Weder die Brandursache noch die Schadenshöhe sind bisher geklärt.

  • Obwohl der Kreis Heinsberg seine Müllgebühren erhöht, werden die Bürger der Stadt Heinsberg im kommenden Jahr weniger zahlen. Die europaweite Ausschreibung der Erfassung brachte nach Worten des Bürgermeisters Josef Offergeld eine Ersparnis von 340.000 Euro jährlich. Auch die Entsorgung würde nun billiger.

  • Die Ermittlungsbehörden im niedersächsischen Kreis Northeim haben mit der Sicherung nd Dokumentation hunderter Tonnen Giftmüll begonnen, die die Einbecker Firma GeReSo seit Jahren illegal an zwei Standorten angehäuft hat. Dabei stießen sie in einer der Lagerhallen auch auf eine private Autowerkstatt. Offenbar wurden hier unmittelbar neben den teils explosiven Stoffen Schweißarbeiten durchgeführt.

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