Newsarchiv
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Zuwachs beim Club der in allen 16 Bundesländern zugelassenen dualen Systeme: Die Marke BellandDual des Unternehmens BellandVision aus Pegnitz vermeldete heute den Abschluss sämtlicher Verfahren. Gerade erst war der Kölner Entsorgungskonzern Sita, die deutsche Dependance des Pariser Großunternehmens Suez, Mehrheitseigner bei den Franken geworden. Der erste Feststellungsbescheid aus Bremen liegt gerade einmal sechs Monate zurück.
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Die rund 85.000 Beschäftigten in der nordrheinwestfälischen, niedersächsischen und Bremer Stahlindustrie sollen acht Prozent mehr Lohn bekommen. Das beschloss die Tarifkommission der Gewerkschaft IG Metall.
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Der Verband der Europäischen Papierindustrie (CEPI) und der Europäische Verband der Entsorgungswirtschaft (FEAD) haben eine Vereinbarung geschlossen, nach der die Rückverfolgbarkeit von Altpapier bis zur Anfallstelle ermöglicht werden soll. Diese Vereinbarung lehnt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) ab.
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Britische Zeitungen heizen Gerüchte um neue Übernahme-Planspiele in der Bergbaubranche an. Die „Times“ berichtet darüber, dass die brasilianische Companhia Vale do Rio Doce den Kauf des schweizerischen Konkurrenten Xstrata plane. Derweil hegt der US-Finanzinvestor Blackstone laut dem „Telegraph“ die Absicht, ins Rennen um den Rohstoffkonzern Rio Tinto einzusteigen. Blackstone könnte Rio im Anschluss zerlegen und in Einzelteilen mit hohem Gewinn verkaufen.
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Die risikolose Gesellschaft ist eine Illusion. Deshalb ist ein echtes Risiko-Management unerlässlich. Dafür plädierte Klaudia Martini, Vorsitzende des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie, im Anschluss an die Tagung „Zum Umgang mit dem Risiko“.
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Der 2005 in Kraft getretene Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) lässt dem Arbeitgeber größere Spielraum bei der Gestaltung der Arbeitszeit als der alte Bundesangestelltentarif (BAT). Der Verband Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im Verband kommunaler Unternehmen (VKS im VKU) hat nun eine Informationsschrift für Personalplaner herausgegeben, die sich diese Freiheiten zu Nutze machen wollen.
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Die Bürgschaftsbank Brandenburg hat ihre fünftausendste Bürgschaft ausgereicht. Der Kunde kommt aus der Abfallwirtschaft: Zemmler Recycling- und Aufbereitungstechnik aus Großräschen will mit den 240.000 Euro Investitionen, die die Bürgschaft ermöglicht, eine spezielle Trommelsiebanlage entwicklen. Es ist bereits die dritte Bürgschaft, die die Bank dem Unternehmen seit dessen Gründung im Jahr 2000 gewährt.
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Die neue Müllverbrennungsanlage in der südtiroler Hauptstadt Bozen wird pro Jahr 130.000 Tonnen Abfall verbrennen können und dabei eine Wärmeleistung von 30 Megawatt erreichen. Die Emissionen an Kohlendioxid und Feinstaub sollen weit unter denen einer mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlage liegen. Das geht aus einer Studie hervor, die das ifeu-Institut und das Öko-Institut Heidelberg für das Umweltressort der autonomen italienischen Region angefertigt haben.
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Die Oblast Nischni Nowgorod hat es sich zum Ziel gemacht, innerhalb der russischen Förderation eine Spitzenposition in der modernen Abfallwirtschaft auf europäischen Standard einzunehmen. Helfen sollen dabei Firmen aus Deutschland. Letzte Woche begrüßte die Gebietsregierung den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW), Thomas Obermeier, zu einer dreitägigen Visite.
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Nachdem Alba dem Konkurrenten Veolia Umweltservice (vormals Sulo) die Verpackungsmüllabfuhr abgeluchst hat, wird die Firma Landers als Subunternehmer auf der rechten Rheinseite des Gebiets tätig werden. Das Weseler Entsorgungsunternehmen investiert 1 Million Euro in fünf neue Fahrzeuge. Alba bezieht auf dem Landers-Firmengelände am Lippeglacis Station.
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In der Gemeinde Weilerswist im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen hat die europaweite Ausschreibung der Müllabfuhr eine deutliche Gebührensenkung für die Bürger zur Folge. Ab dem nächsten Jahr ist Sita zuständig. Die Kosten für die Restmüllabfuhr werden um 25 Prozent sinken, die Biotonne wird sogar 38 Prozent billiger.
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Reststoffe aus der Papierherstellung können laut einer Studie des bayerischen Umweltministerium noch besser als bisher verwertete werden. Wenn sich die Unternehmen vernetzten und die Stoffe gebündelt an wenigen Standorten in großen Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung verwerten würden – statt wie bisher in vielen Kleinanlagen – könnten zweistellige Millionenbeträge jährlich eingespart werden.







