Newsarchiv
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Der Siedlungsabfall aus Neapel sorgt jetzt auch in Sachsen für Ärger. Der süditalienische Müll sollte in die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern bei Leipzig entsorgt werden. Dort wird die heizwertreiche Fraktion zwar abgetrennt, aber entgegen der Aussagen des sächsischen Umweltministers Roland Wöller nicht ordnungsgemäß entsorgt. Dies zeigte eine Fotodokumentation der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
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In der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) hat der Aufsichtsrat Ende Januar Nägel mit Köpfen gemacht und Gerd Bultmann als Geschäftsführer abberufen. Gemeinsam mit Jürgen Jeppel wird Hendrik Dönnebrink vorübergehend die Geschäfte der Gesellschaft führen.
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Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 ist die Autobar Packaging Group in Veriplast Solutions umbenannt worden. Schon im Januar 2007 ist das Unternehmen von Sun Capital Partners erworben worden.
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Die IG Metall-Tarifkommission für 85.000 Beschäftigte in der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen hat in Sprockhövel den Aufruf zu Warnstreiks ab 1. Februar beschlossen. Damit soll den Forderungen nach acht Prozent höheren Einkommen, um 100 Euro höheren Ausbildungsvergütungen und einer Arbeitszeitverkürzung für Ältere Nachdruck verliehen werden. Auch in der zweite Tarifrunde am Dienstag hatte es kein Angebot der Arbeitgeberseite gegeben.
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In den kommenden zwei Jahren wird es bei deutschen Papierfabriken zu Engpässen bei Wellpappenrohpapier kommen. Wie die Vereinigung Pack- und Wellpappenpapiere am 30. Januar erklärte, kommen bei steigender Nachfrage keine neuen Kapazitäten auf den Markt. Im Gegenteil. Ein großer Hersteller von Wellpappenrohpapier habe ankündigte, 200.000 bis 300.000 Tonnen aus dem Markt nehmen zu wollen.
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Die geplante Verschärfung der Stickstoffoxid-Grenzwerte stößt bei Betreibern von Müllverbrennungsanlagen auf wenig Gegenliebe. Das Bundesumweltministerium (BMU) verteidigt das Vorhaben mit Verweis auf gesamteuropäische Ziele. „Wir machen diese Verschärfung aus Gesundheitsschutzgründen“, sagte BMU-Abteilungsleiter Uwe Lahl gestern auf der Berliner Abfallwirtschafts- und Energiekonferenz.
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Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen eine Mehrheitsbeteiligung der Sita Deutschland GmbH an der fränkischen BellandVision GmbH. Das teilte die Bonner Wettbewerbsbehörde dem Kölner Entsorgungsunternehmen mit. Damit ist der Weg für eine Transaktion frei, von der sich beide Unternehmen wirtschaftliche Vorteile versprechen.
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In China wird künftig mehr für den Umweltschutz getan. Die Regierung hat eine Verordnung erlassen, mit der Verschmutzungen durch das Sammeln und Recycling von Kunststoffabfällen kontrolliert und verhindert werden soll.
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Die von der Clyvia Technology GmbH erzeugt Dieselkraftstoff aus Kunststoffabfällen erfüllt die Anforderungen der DIN EN 590 an den Schwefelgehalt. Wie der TÜV Rheinland bestätigte, liegt der Schwefelgehalt mit 5 ppm deutlich unterhalb des Grenzwertes von 50 ppm.
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Der Recyclingkonzern Remondis wird nicht müde, vor Überkapazitäten bei der Abfallverbrennung zu warnen. Auf der heutigen Berliner Abfallwirtschafts- und Energiekonferenz hat Vorstandssprecher Ludger Rethmann diese Aufgabe persönlich übernommen.
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In Niedersachsen sind 2006 insgesamt 4,93 Millionen Tonnen Abfall angefallen. Laut der aktuellen Abfallbilanz des niedersächsischen Umweltministeriums bedeutet dies einen minimalen Anstieg um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,89 Millionen Tonnen).
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Nun liegen sie vor, die Zahlen der europäischen Kunststoffindustrie für das Jahr 2006. Die Studie „Compelling Facts about Plastics 2006“ („Überzeugende Fakten über Kunststoffe 2006“) geben auch interessante Einblicke in die Verwertung von Kunststoffen.







