Newsarchiv
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Die Bundesregierung hat sich mit Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) auf gemeinsame Aktivitäten verständigt, um die nachhaltige Rohstoffwirtschaft zu stärken. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht auch eine Förderung der Recycling- und Entsorgungswirtschaft.
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Der australische Finanzdienstleister Macquarie Research hat seine Prognosen für die Kupfer-, Aluminium-, Zink- und Bleipreise Mitte Januar gesenkt. Begründet wurde die Prognose mit einem „außergewöhnlich schwachen“ kurzfristigen ökonomischen Ausblick.
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Die Papierfabrik in Witzenhausen hat ihr Energiekonzept umgestellt. Seit Anfang des Jahres ist sie von fossilen Brennstoffen unabhängig. „Als erste Papierfabrik hat SCA ihr Energiekonzept vollständig auf Ersatzbrennstoffe umgestellt“, sagt Kurt Wengenroth vom Anlagenbauer, der Firma B+T Energie.
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Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordern angesichts rückläufiger Getränke-Mehrwegquoten zusätzlich zum Pfand auf Einweggetränkeverpackungen eine Lenkungsabgabe. Sie soll auf Gebinde von Importeuren und Abfüllbetreibern erhoben werden, die ökologisch von Nachteil sind. Die daraus resultierenden Einnahmen sollen zur Stützung der Getränke-Mehrwegquoten verwendet werden.
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Die CCR Deutschland AG, Tochterunternehmen der CCR Logistics Systems AG, hat den Auftrag zur bundesweiten Entsorgung der Abfall- und Verpackungsmaterialien aus den
rund 830 Händlerbetrieben der zum PSA Konzern gehörenden Peugeot Deutschland Organisation erhalten. -
Europas größter Aluminiumkonzern, Hydro, hat heute entschieden, Ende Januar die Jahresproduktion seiner Aluminiumhütte in Neuss um 30.000 Tonnen zu verringern. Die Neusser Aluminiumhütte von Hydro erzeugt pro Jahr 230.000 Tonnen neues Aluminium. Das Werk hat 650 unbefristet Beschäftigte.
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Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat auf Grund des hohen Informationsbedarfs zur beschlossenen Umweltprämie eine Übersicht mit 10 Punkten im Internet bereit gestellt.
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Der erste Umweltwirtschaftsbericht liegt vor. Gemeinsam weisen Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt in dem Bericht auf die enge Verknüpfung zwischen Ökologie und Ökonomie und die neue Rolle der Umweltpolitik hin.
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Die globale Nachfrage nach Kupfer wird sich vor dem Jahr 2011 kaum erholen, sagen Analysten von Credit Suisse voraus. Hauptursache hierfür sei die schwache wirtschaftliche Prognose vieler Länder weltweit, sowie die spürbare Verlangsamung beim Konsum Chinas.
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Die anaerobe Fermentation von Biertrebern ebnet Brauereien den Weg zur
CO2-neutralen Energiegewinnung. Wie das gelingen kann, zeigt ein Pilotprojekt. Biertreber werden bereits heute als Co-Fermente in einigen Biogasanlagen verwertet. Durch die Novellierung des Gesetzes zum Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) wird der Einsatz von Biertrebern auch in sogenannten NawaRo-Biogasanlagen (Nachwachsende Rohstoffe) möglich, ohne den NawaRo-Bonus zu verlieren. -
Der „Papierkrieg“ im Landkreis Neckar-Odenwald ist entschieden. Die Firma Kühl Entsorgung und Recycling Südwest GmbH zieht sich zurück. Als Grund nennt Kühl Geschäftsführer Matthias Gutheil „unfaires“ Verhalten des Mitbewerbers AWN, eines Tochterunternehmen des Kreises.
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Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) bedauert, dass das Umweltgesetzbuch in der gestrigen Kabinettssitzung nicht beraten wurde. „Wir fordern die Regierungskoalition auf, sich weiter um eine politische Einigung zu bemühen“, erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. „Ein politisches Scheitern wäre nicht nachvollziehbar. Denn die Vereinfachung und Zusammenführung der umweltrechtlichen Regelungen bringt für alle Beteiligten große Vorteile mit sich.“







