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Markt

  • Die deutsche Kunststoffindustrie steht unter Druck. Hohe Kosten, schwache Nachfrage und steigender Wettbewerbsdruck belasten die Unternehmen, wie Plastics Europe Deutschland, der Verband der Kunststofferzeuger, auf seiner Wirtschaftspressekonferenz am Mittwoch bekannt gab. Zusätzlich zu den dringend gebotenen Investitionen beispielsweise in eine wettbewerbsfähige und erneuerbare Energieversorgung könnten aber auch einfache Maßnahmen die Branche entlasten.

  • Ein vom Institut für Circular Resource Engineering and Management (CREM) der Technischen Universität Hamburg erstelltes Gutachten, das von der Interessengemeinschaft der Aufbereiter und Verwerter von Müllverbrennungsschlacken (IGAM) in Auftrag gegeben wurde, belegt, dass HMV-Schlacke (auch HMVA) eine klimafreundliche Alternative zu Primärbaustoffen darstellt und ein besonderes Maß an CO₂-Einsparpotenzial bietet.

  • Die Ecocalor GmbH tritt zukünftig als Marke der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH auf und baut ihre Tätigkeit im Bereich der Abfallverwertung und -vermarktung weiter aus. Seit 2014 ist Ecocalor als Händler und Makler für Wertstoffe aus Abfällen im Entsorgungsmarkt aktiv.

  • Am 13. März 2025 eröffneten die ARA und die SRP Sekundär-Rohstoff Produktion GmbH Österreichs erste Polyolefin-Aufbereitungsanlage im niederösterreichischen Pöchlarn. Nach zweijähriger Verfahrensentwicklung und einem von der ARA patentierten Prozess ist die Anlage seit 1. März im Vollbetrieb und verarbeitet zusätzlich bis zu 30.000 Tonnen Recyclingmaterial pro Jahr.

  • Entscheidungen, die im Rahmen der Produktentwicklung getroffen werden, haben einen wesentlichen Einfluss auf den Ressourceneinsatz, die Umweltauswirkungen sowie die entstehenden Kosten entlang des gesamten Lebensweges eines Produkts. Um Unternehmen bei der ressourceneffizienten Gestaltung von Produkten zu unterstützen, hat das VDI-Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) den neuen Ressourcencheck „Produktentwicklung – Auslegung und Konstruktion“ veröffentlicht.

  • „Für das laufende Jahr rechnen wir mit einem stagnierenden Geschäft“, sagt Beate Schwarz. Die geschäftsführende Gesellschafterin der Holzheimer Unternehmensgruppe verfolgt die Entwicklung im Landkreis mit Sorge und sieht in den sinkenden Abfallmengen ein Indiz für die Deindustrialisierung. Nur beim Umsatz legt DU: willkommen in der Umwelt zu. Mit 44 Millionen Euro Jahresumsatz hat der Entsorger zwar fünf Millionen Euro mehr als im Vorjahr erwirtschaftet, doch die Umsatzsteigerung ist vor allem auf externe Kostentreiber zurückzuführen.

  • Green Jobs, also Arbeitsplätze im Umweltsektor, sind weiterhin begehrt, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Derzeit sind 31.000 Beschäftigte in der privaten und öffentlichen Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Österreich tätig, indirekt sichert die Wachstumsbranche mehr als 75.000 Arbeitsplätze. Die Jobs gelten als krisensicher, nachhaltig und vielseitig.

  • Am Ortsrand von Deißlingen ist in über hundert Jahren ein Recyclingzentrum entstanden, das Metalle, Kunststoffe, Altpapier, Altholz, Gewerbe- sowie Bauabfälle durch Aufbereitung dem Wertstoffkreislauf zuführt. Bis zu 5.000 Container sind bei der Schuler Rohstoff GmbH im Umlauf.

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