Anzeige

Kunststoffe

  • Toray Industries hat eine Recycling-Technologie entwickelt, mit der sich verschiedene carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFRP) aus duroplastischen Harzen chemisch zersetzen lassen. Dabei bleiben die Festigkeit und die Oberflächenqualität der Fasern erhalten. Auf Grundlage dieser Technologie hat das Unternehmen ein Nonwoven-Material aus recycelten Carbonfasern hergestellt.

  • Die Schließung von Kunststoffrecyclinganlagen in Europa beschleunigt sich dramatisch. Bereits mehr als eine Million Tonnen Recyclingkapazität, rund 25 Prozent der Gesamtleistung, sind in den vergangenen drei Jahren verloren gegangen. Um diesen Trend zu stoppen, fordert GreenDot den sofortigen Einsatz von Eco-Modulation in den europäischen EPR-Systemen.

  • Die spanische Wursi Group zeigt, wie sich Kunststoffreste industriell hochwertig aufbereiten lassen. Pro Monat verarbeitet das Unternehmen rund 1.500 Tonnen Polypropylen und Polyethylen zu Regranulat – mit zwei Weima W5.14 Einwellen-Zerkleinerern als zentralem Bestandteil der Recyclinglinie.

  • Nach mehr als zwanzig Jahren im bvse verabschiedet sich Dr. Thomas Probst in den selbstgewählten Ruhestand. Als promovierter Chemiker prägte er in dieser Zeit maßgeblich die Entwicklungen im Kunststoff-, Sonderabfall- sowie Reifen- und Gummirecycling und war als verlässliche Stimme in Fachverbänden, Politik und Branche gefragt.

  • Angesichts der anhaltenden Krise auf dem europäischen Kunststoffrecyclingmarkt haben sechs Branchenverbände – darunter Plastics Recyclers Europe und der bvse – sowie mehrere Unternehmen die Europäische Kommission in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, die bestehende Definition von „Post-Consumer-Kunststoffabfällen“ (PCPW) beizubehalten.

  • Mit Flexloop hat Lindner gemeinsam mit Procter & Gamble auf der K 2025 eine neue mechanische Recyclingtechnologie vorgestellt. Das Verfahren basiert auf einem lösemittelgestützten Extraktionsprozess, der Polymerketten gezielt von Verunreinigungen (NIAS), Gerüchen, Klebstoffen und Druckfarben befreit. Die daraus resultierende Rezyklatqualität ermöglicht künftig den Einsatz von Post-Consumer-Kunststoffen auch in sensiblen Verpackungsanwendungen, etwa im Kosmetik- oder Hygienebereich.

Lesen, was die Branche bewegt
Newsletter
Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal wöchentlich den RECYCLING magazin Newsletter.
Registrieren
Ich bin damit einverstanden, dass die DETAIL Architecture GmbH mir regelmäßig individualisierte spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen per E-Mail zusendet. Die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten erfolgt entsprechend den Bestimmungen in der Datenschutzerklärung. Ich kann meine Einwilligung gegenüber der DETAIL Architecture GmbH jederzeit widerrufen.
close-link