Europa beansprucht für sich, Vorreiter der Kreislaufwirtschaft zu sein. Doch ausgerechnet bei Kunststoffen gerät dieses industrie- und klimapolitische Leitbild zunehmend ins Wanken.
Europa beansprucht für sich, Vorreiter der Kreislaufwirtschaft zu sein. Doch ausgerechnet bei Kunststoffen gerät dieses industrie- und klimapolitische Leitbild zunehmend ins Wanken.
Kunststoffverpackungen werden in der Schweiz weiterhin in erheblichen Mengen thermisch verwertet. Damit gehen potenziell hochwertige Sekundärrohstoffe verloren, obwohl insbesondere PET-Verpackungen grundsätzlich gut für eine werkstoffliche Verwertung geeignet sind.
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) und das Umweltbundesamt melden für das Jahr 2024 eine Kunststoffrecyclingquote von rund 71 Prozent und damit einen Anstieg um etwa zwei Prozentpunkte gegenüber 2023.
Alfa Laval hat mit ThinkCircularity ein Rücknahmeprogramm für Materialien aus ThinkTop-Ventilsteuereinheiten gestartet. Ziel ist es, Materialien aus ausgedienten Geräten systematisch in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.
Die Belastung von Oberflächengewässern, Grundwasser und Abwasser mit Mikroplastik,
Mikroschadstoffen und weiteren organischen Spurenstoffen stellt eine der größten aktuellen
Herausforderungen für den Gewässer- und Umweltschutz dar.
PET to PET Recycling hat im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben 33.675 Tonnen PET-Material im Bottle-to-Bottle-Kreislauf verarbeitet. Das entspricht rechnerisch rund 1,34 Milliarden PET-Getränkeflaschen.
Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen fordert in Bezug auf das VerpackDG wirksame Anreize statt neuer Strukturen und klare Leitplanken für Recycling sowie Rezyklate im Rahmen der PPWR.
Wie sich Nachhaltigkeit, technische Präzision und wirtschaftliche Realität im Kunststoffrecycling begegnen, zeigte sich beim Besuch von bvse-Kunststoffexpertin Anna Roeb und bvse-Vizepräsident Herbert Snell bei Vogt-Plastic in Rheinfelden.
Mit der Einführung des Einwegpfandsystems am 1. Januar 2025 verfolgt Österreich das Ziel, die Sammelquote für Kunststoffflaschen und Aluminiumdosen bis 2027 auf 90 Prozent zu erhöhen. Beim Kauf wird zusätzlich zum Produktpreis ein Pfand von 25 Cent eingehoben, das bei Rückgabe der leeren Verpackung rückerstattet wird.
Am 14. Januar 2026 fand in Bonn das von VinylPlus Deutschland und Plastics Europe Deutschland organisierte PVC-Winter-Symposium statt. Die Fachveranstaltung widmete sich zentralen Fragestellungen der Transformation der PVC-Wertschöpfungskette.
Die EU-Kommission hat einen Entwurf für einen Durchführungsrechtsakt zur Berechnung des verpflichtenden Rezyklatanteils im Rahmen der Einwegkunststoffrichtlinie vorgelegt. Der BDE begrüßt diesen Entwurf in zentralen Punkten ausdrücklich.
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