Mehr Sicherheit für den Einsatz von Polypropylen-Rezyklaten steht im Fokus eines neuen Forschungsvorhabens des Kunststoff-Zentrum SKZ.
Mehr Sicherheit für den Einsatz von Polypropylen-Rezyklaten steht im Fokus eines neuen Forschungsvorhabens des Kunststoff-Zentrum SKZ.
„In vielen mittelständischen Recyclingbetrieben geht es derzeit nicht um neue Investitionen, sondern um die Sicherung des laufenden Betriebs. Hohe Energiekosten, extrem volatile Neuwarepreise und eine anhaltend schwache Nachfrage nach Rezyklaten setzen die Unternehmen massiv unter Druck. Das sogenannte ,Winterpaket‘ der EU-Kommission erkennt diese Problemlage grundsätzlich an und setzt wichtige Signale. Für eine spürbare und kurzfristige wirtschaftliche Entlastung des Mittelstands reicht der Ansatz jedoch nicht aus“, erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Im Projekt Zirk-Tex untersucht das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy (CCPE), wie bislang ungenutzte Kunststoffabfallströme für die Herstellung hochwertiger Fasern, Vliese und Folien erschlossen werden können.
Die Europäische Kommission hat ein Paket mit Pilotmaßnahmen vorgestellt, das den Übergang zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen und den Kunststoffsektor in der EU stärker in den Binnenmarkt integrieren soll. Der Schwerpunkt liegt auf Harmonisierung, Marktstabilität und Investitionsanreizen für Recycling und Sekundärrohstoffe.
Borealis ist Partner des Projekts ELECTRO, einer von der EU geförderten Initiative, die Europa auf dem Weg zu einem klimaneutralen, kreislauffähigen Kunststoffsystem unterstützt. Das Projekt bringt Universitäten, Forschungsinstitute und Industrieakteure zusammen, um elektrifizierte Recyclingtechnologien zu entwickeln, die minderwertige Abfälle in hochwertige Rohstoffe verwandeln.
Wie beeinflusst eine Lagerung von 15 Jahren die Leistungsfähigkeit von POM-Materialien, etwa bei Ersatzteilen der Automobilindustrie? Und welche Bedeutung hat das für die Verwendung von Rezyklaten in der Produktion?
Cirrec, Teil der Faerch Group und ansässig in Duiven, Niederlande, hat dank der Flake-Lösungen von Tomra Recycling einen bedeutenden Fortschritt im Kunststoffrecycling erzielt. Als dedizierte Recycling-Sparte von Faerch entwickelt Cirrec zirkuläre Lösungen für Kunststoffe.
Die Unternehmen der Kunststoff-Wertschöpfungskette sehen den deutschen Standort im internationalen Vergleich in Gefahr. Dennoch zeigen sie weiterhin eine hohe Bereitschaft, sich für die Wertschöpfung vor Ort stark zu machen: 91 Prozent planen laut einer aktuellen Umfrage auch 2026 Investitionen am Standort Deutschland.
Nach eigenen Angaben hat Greendot das Unternehmen Forplast übernommen, einen Compounder für rHDPE Bottle-to-Bottle und rPP.
Covestro und die Allmed Gruppe haben eine Partnerschaft angekündigt, um gemeinsam das Recycling gebrauchter künstlicher Nierenfilter zu erforschen.
Alpla prüft gemeinsam mit dem Technologieinstitut NTCP ein lösungsmittelbasiertes Verfahren zur Herstellung von recyceltem HDPE für den direkten Lebensmittelkontakt.
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