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Allgemein

  • Am Mittwoch hatte die Entsorgungsgesellschaft Steinfurt (EGST) Gelegenheit, die Vorwürfe Remondis’ gegen die geplante Biogasanlage in Saerbeck zu widerlegen. Der Kreistag in Steinfurt hatte die EGST nach dem Schreiben des Entsorgungskonzerns zu einer Stellungnahme aufgefordert. Das hat die EGST in der Sitzung des Kreis-Umwelt-Ausschusses laut „Ruhr-Nachrichten“ auch ausgiebig getan.

  • In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben bvse-Präsident Burkhard Landers und bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock eindringlich für die Zustimmung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geworben. Landers und Rehbock bedauern in dem Schreiben, dass die Beratungen zum neuen KrWG von der sachlich nicht gerechtfertigten Zuspitzung „Staat vor Privat oder Privat vor Staat“ beherrscht worden seien.

  • In Baden-Württemberg sind 2010 rund 3,7 Millionen Tonnen häusliche Abfälle zur Entsorgung angefallen. Das waren 20.000 Tonnen oder rund 1 Prozent weniger als im Jahr 2009. Das geht aus den aktuellen Daten zur Aufkommensentwicklung häuslicher Abfälle des Statistische Landesamts hervor. Gegenüber 1990 habe die Menge um rund 325.000 Tonnen (plus 9 Prozent) zugenommen. Der Hauptgrund für die langfristige Zunahme sei die gestiegene Einwohnerzahl im Bundesland.

  • Japan und China wollen beim Recycling zusammenarbeiten. Das haben der chinesische Präsident Hu Jintao und der japanische Premierminister Yoshihiko Noda vereinbart. Damit wollen der Staats- und der Regierungschef das Recycling in beiden Ländern verbessern. Bei dem Treffen wurde auch über mögliche weitere Gebiete diskutiert, bei denen beide Staaten zusammenarbeiten könnten.

  • Die Vorgabe, Bioabfälle ab 2015 getrennt zu erfassen, wird öffentlich kaum in Frage gestellt. Brauchen wir die Biotonne aber wirklich überall?, fragt die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW). Bei der Verwertung getrennt gesammelter Bioabfälle zeichne sich eindeutig der Trend zur Vergärung ab. Nicht nur das rohstoffliche Potenzial auch das energetische Potenzial soll genutzt werden. „Kann dies in Frage gestellt werden? Stützen Lebenszyklusanalysen diesen Verwertungsweg oder ist es ein Trugbild, eine Chimäre?“

  • Singapur plant aus Bodenasche einer Waste-to-Energy-Anlage (Wte) Baumaterial zu gewinnen. Dazu wolle der südasiatische Stadtstaat mit der US-amerikanischen Firma IBA Green zusammenarbeiten. Wie die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pioneer Exploration (PIEX) mitteilt, liefen gerade Analysen der toxischen Bodenasche. Eine Zusage könne erst nach den absolvierten Tests gemacht werden.

  • „Der steigende Wert von Abfällen weckt starke Begehrlichkeiten bei den kommunalen Unternehmen.“ Davor warnt Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV). „Wir dürfen im Zuge der aktuellen Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) nicht zulassen, dass dringend benötigte Sekundärrohstoffe durch kommunale Monopolstellungen unnötig verteuert werden“, mahnte er mit Blick auf die Gesetzesnovellierung bei der Bundesratssitzung am Freitag.

  • Das Marienfelder Recycling-Unternehmen Reiling hat 4 Millionen Euro in eine neue Altglas-Aufbereitungsanlage mit Röntgentechnik investiert. „Trennen ist gut, aufbereiten ist besser“, sagte Firmenchef Bernhard Reiling bei der Präsentation Mitte November. „Und daher setzen wir auf die neueste Anlagentechnologie in der Aufbereitung“, berichteten Bernhard Reiling und Geschäftsführer Andreas Uhlen.

  • In Berlin fielen im Jahr 2010 pro Kopf 380 Kilogramm Müll an. Damit sei Berlin bei der Müllvermeidung besser als der Bundesdurchschnitt von 431 Kilogramm.Aber dennoch sei deutliches Sparpotenzial vorhanden. Dieser Meinung ist die Berliner Mitmachkampagne Trenntwende. Darum hat Trenntwende pünktlich zum Start der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung am 19 November eine Liste mit Tipps zur Abfallvermeidung zusammengesetellt.

  • Am Montag feiert die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft ihren 25. Geburtstag. Im Vorfeld kündigte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Dillinger einen weiteren, den dann zehnten Mitgesellschafter an: „Für das Jahr 2015 ist es geplant, dass die Zentrale Abfallwirtschaft der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern (ZAK) aufgenommen wird.“ Von 2015 bis 2019 würden dann bis zu 30.000 Tonnen Restabfälle pro Jahr, ab 2020 bis zu 55.000 Jahrestonnen Restabfälle aus Kaiserslautern nach Ludwigshafen kommen.

  • Für schwermetall- und dioxinhaltige Filterstäube aus Müllverbrennungsanlagen gibt es im Wesentlichen nur zwei Verwertungswege: Entweder als Bergversatz Untertage oder als stabilisierte Abfälle zur Abdeckung von Altdeponien. „Eine Präferenz für eines dieser beiden Verfahren gibt es bei uns nicht“, sagte Michael Dörfel, Abteilungsleiter im sachsen-anhaltinischen Umweltministerium, in einem Interview mit der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Wir genehmigen dabei nicht willkürlich, sondern vollziehen Bundesrecht. Daher glaube ich nicht, dass wir etwas falsch machen.“

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