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Allgemein

  • Das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen sank 2010 gegenüber dem Vorjahr um 5 Kilogramm auf 450 Kilogramm. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, wurden insgesamt 36,8 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das seien 0,4 Millionen Tonnen weniger als 2009 gewesen.

  • Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) sammeln ab Januar 2012 wieder die Gelben Säcke ein. Dies sei das Ergebnis einer Ausschreibung der Dualen Systeme, an der sich auch die GEB beteiligt haben, wie es in einer Mitteilung der GEB heißt. Gelbe Säcke und ein Abfuhrkalender würden zurzeit und bis spätestens Ende Dezember an jeden Haushalt verteilt.

  • Entgegen der Auffassung einiger Industrieverbände lehnt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) die Entkoppelung der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) aus der Mantelverordnung strikt ab. Das machte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock deutlich. Die Einführung der EBV ohne zeitgleiche Novellierung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), insbesondere des Paragraf 12 b „Verfüllung“, hätte „fatale Auswirkungen“ auf die Baustoffrecyclingbranche.

  • In der österreichischen Stadt Salzburg ist seit Anfang Dezemer die Entsorgung von Autos kostenfrei. Diese Aktion laufe noch bis einschließlich 31. Dezember, wie der Magistrat der Stadt Salzburg mitteilt. „Es geht wirklich nicht einfacher und günstiger“, sagt Ressortchef Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner. Außerhalb des Aktionszeitraumes koste die Entsorgung 62 Euro.

  • Wohin bewegt sich die Sonderabfallwirtschaft in Europa? Diese Frage stand im Mittelpunkt des bvse-Sonderabfallforums im November 2011. Dabei wurde deutlich: Die Branche hat das Potenzial, ein noch größerer Ressourcenlieferant zu werden. Der Altölmarkt hat bereits gezeigt, wie Ressourcen optimal genutzt werden können. Das schreibt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) in einer Mitteilung.

  • Ein verstärktes Recycling könnte in den USA fast 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Das geht aus einem neuen Report hervor, der während des „National Recycling Day“ in Washington vorgestellt wurde. Mehrere U.S.-Senatoren sowie Vertreter von Umweltorganisationen und der Industrie haben die darin geforderte Recycling-Quote von 75 Prozent begrüßt, wie die Umweltaktionsgruppe Natural Resources Defense Council (NRDC) mitteilt.

  • Im Jahr 2009 sind in Deutschland insgesamt fast 49,5 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle angefallen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistisches Bundesamt (Destatis) hervor. Wie in der Publikation „Umweltnutzung und Wirtschaft – Tabellen zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen. Teil 4: Wassereinsatz, Abwasser, Abfall, Flächennutzung, Umweltschutzmaßnahmen“ zu lesen ist, waren davon 43,2 Millionen Haushaltsabfälle.

  • Die Kapazität Mechanisch-Biologischer Behandlungsanlagen (MBA) soll bis zum Jahr 2016 um 35 Prozent auf 46 Millionen Jahrestonnen ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Multi-Client-Studie „Der Markt für MBA in Europa“ des Beratungsunternehmens für Umwelt- und Energiewirtschaft ecoprog. Damit seien MBA wieder zurück im Geschäft.

  • 13 Kilo Abfälle weniger als im Vorjahr mussten die öffentlichen Müllabfuhren in Schleswig-Holstein und Hamburg im Jahr 2010 pro Person abholen. Wie das Statistikamt Nord mitteilt, wurde in Hamburg ein Drittel der Abfälle recycelt – in Schleswig-Holstein ist die Quote deutlich besser.

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