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Allgemein

  • Der Müllbunker der Müllverwertungsanlage Bonn (MVA) muss in den nächsten Jahren saniert werden. Planmäßige Prüfungen von Betonboden und Wänden hättenn ergeben, dass das seit fast 20 Jahren genutzte Gebäude mittlerweile starke Gebrauchsspuren und zunehmenden Verschleiß aufweise. Das teilen die Stadtwerke Bonn (SWB) mit. Deshalb müssen einer umfassenden mehrmonatigen Sanierung der Beton an Boden und Wänden erneuert werden.

  • Im geostationären Orbit (GEO) befinden sich Satelliten mit einem geschätzten Wert von 300 Milliarden US-Dollar. Nach ihrem Betriebsende verbleiben die meisten von ihnen auf einer der sogenannten „Friedhofsbahnen“. Hier befinden sich nach Angaben der Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums über hundert alter Satelliten, die eine viele wertvolle Materialien beinhalten. Dazu hat das Pentagon ein Recycling-Programm namens „Phoenix“ initiiert.

  • Der Stadtrat von Leeds bekommt bekommt 8,4 Millionen Britische Pfund (9,65 Millionen Euro) für die Sammlung von Gewerbeabfall zurück. Der Stadtrat habe diese Summe, die der über 34 Jahre lang dafür zu entrichtenden Mehrwertsteuer entspreche, erfolgreich von Her Majesty’s Revenue and Customs weitergeben können. Das geht aus einem Report der englischen Stadt hervor.

  • Das im Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes enthaltene Heizwertkriterium von 11.000 Kilojoule pro Kilogramm Abfall reicht allein nicht aus, um das Recycling gegenüber der energetischen Verwertung grundsätzlich besser zu stellen. Diese Ansicht vertritt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Das sehe auch die EU-Kommission so, die in ihrer Stellungnahme zu bedenken gab, dass das Recycling bestimmter Abfälle trotz eines hohen Heizwertes ressourceneffizienter sein könnte als die energetische Verwertung.

  • Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hat heute die Bestellung der 100.000sten grünen Biotonne angenommen. Die Zahl der in Hamburg aufgestellten grünen Biotonnen sei seit Jahresbeginn (57.000 Biotonnen) um rund 76 Prozent gestiegen. Deutlich mehr als ein Drittel aller Haushalte würden ihren Biomüll trennen. Dies zeigt aber auch, so die SRH, dass gerade bei der getrennten Bioabfallsammlung noch viel Potenzial vorhanden ist.

  • Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat im Rechtsstreit um die Zulassung des privat betriebenen Sammelsystems „Gelbe Tonne Plus“ die Beschwerden des Landes Berlin und der landeseigenen Berliner Stadtreinigungsbetriebe zurückgewiesen. Damit habe aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) erneut ein OVG deutlich gemacht, dass das Altpapierurteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts nicht europarechtskonform war und ist.

  • Der Oktober hat es irgendwie in sich für die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft. Am 11. Oktober 2010 kam es im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen zu einem Großbrand, gestern, am 19. Oktoner 2011, zu einer „kleinen Explosion“. Die Ursache der Explosion ist nach Angaben der GML noch unbekannt.

  • Zentrales Thema der Klausurtagung der Steinfurter CDU-Fraktion war die Neuausschreibung der Müllentsorgung im nächsten Jahr. Ab 2014 würden die neuen Verträge gelten. „Die CDU will eine Ausschreibung mit der traditionellen Entsorgung und künftig auf das Wiegesystem verzichten“, sagt Doris Gremplinski, Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Steinfurt. Eine erste Beratung zur Neuausschreibung werde es in der Sitzung des Umweltausschusses am 23. November geben.

  • Die Recyclingbranche in Deutschland hat sich weltweit einen Spitzenplatz erkämpft, der weiter ausgebaut werden sollte. Das erklärte Präsident Burkhard Landers auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) im September in München. Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes müsse daher ein klares Signal für den Mittelstand setzen.

  • Bei den Recycling-Raten bestehen zwischen den Stadtteilen Londons sehr große Unterschiede. Das ist das Ergebnis eines Reports, den die Greater London Authority vor Kurzem vorgestellt hat. Obschon die Recycling-Leistungen der britischen Hauptstadt in den zurückliegenden Jahren ständig besser geworden seien, würden die meisten Bezirke noch nicht einmal die landesweiten Durchschnittsquoten erreichen.

  • PV Cycle hat Anfang Oktober erstmals die Marke von 1.020 Tonnen gesammelter PV-Altmodule erreicht. Gestartet wurde das System im Juni 2010. Zusätzlich zu dieser von dem gemeinsamen Rücknahmesystem gesammelten Menge, hat das individuelle Rücknahmesystem, das von einem Mitglied von PV Cycle betrieben wird, weitere 1.900 Tonnen eingesammelt. Ein kontinuierlicher Ausbau des Systems sei für die kommenden Jahre geplant, um für die zu erwartenden Mengen gerüstet zu sein.

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