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Wissenschaft

  • Das Umweltbundesamt hat das „Handbuch Umweltkosten – Methodenkonvention 4.0“ vorgelegt und die bisherigen Umweltkostensätze aktualisiert. Auf Basis vorläufiger Emissionsdaten für das Jahr 2024 beziffert die Behörde die durch deutsche Treibhausgasemissionen verursachten globalen Wohlfahrtsverluste auf 647 Milliarden Euro. Die Berechnungen berücksichtigen Schäden für heutige und künftige Generationen gleichermaßen.

  • Das Kunststoff-Zentrum SKZ entwickelt gemeinsam mit Industriepartnern ein kontinuierliches Verfahren zur Depolymerisation von Siliconelastomer-Abfällen. Ziel ist es, vernetzte Silicone im Planetwalzenextruder in niedermolekulare Ausgangsstoffe zu überführen, die anschließend erneut zur Synthese von Siliconen eingesetzt werden können. Auf diese Weise sollen Primärrohstoffe ersetzt und energieintensive Prozessschritte in der Monomerherstellung reduziert werden.

  • 2025 wurden in Deutschland erneut alle geltenden Grenzwerte der europäischen Luftqualitätsrichtlinie eingehalten. Für Feinstaub ist dies das achte Jahr in Folge, für Stickstoffdioxid das zweite Jahr. Grundlage ist die vorläufige Auswertung von rund 600 Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes mit Stand vom 22. Januar 2026.

  • Das ZIM-Innovationsnetzwerk ReRubber Solutions beginnt im Jahr 2026 eine neue Projektphase mit der Umsetzung von fünf anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Der Schwerpunkt liegt auf der werkstofflichen Nutzung von Gummimehl aus Altreifen und dessen Einsatz in technischen Anwendungen der Kreislaufwirtschaft.

  • Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Branchendialog „Zirkuläre Bioökonomie“ liegen vor. Der vom Umweltministerium geförderte Dialog zeigt auf, wie sich Biotechnologie und Kreislaufwirtschaft systematisch miteinander verknüpfen lassen, um Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie die Transformation industrieller Prozesse voranzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der grauen Biotechnologie als Anwendungsfeld für Umwelt- und Ressourcenschutz.

  • Textilien sind bislang weder in der Schweiz noch international Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Insbesondere die Wiederverwendung von Fasern als Rohstoff für neue Textilien ist mit technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden.

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