Für den französischen Veolia-Konzern ist Deutschland einer der wichtigsten Entsorgungsmärkte – trotz niedriger Abfallmengen, sinkender Preise und Unzufriedenheit über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz.
Für den französischen Veolia-Konzern ist Deutschland einer der wichtigsten Entsorgungsmärkte – trotz niedriger Abfallmengen, sinkender Preise und Unzufriedenheit über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz.
Veolia Environnement will sein US-Abfallgeschäft an den US-Finanzinvestor Highstar Capital verkaufen. Das hat der französische Wasserversorger und Abfallentsorgungskonzern heute bekannt gegeben. Der Preis betrage 1,9 Milliarden US-Dollar (1,54 Milliarden Euro).
Das BDE-Zertifikat für Verpackungsentsorgung beginnt ein Jahr nach seiner Unterzeichnung Wirkung zu zeigen. „Die Gesamtentwicklung ist noch nicht befriedigend. Positiv ist aber, dass die Lizenzierungsmengen weiter steigen“, kommentiert Peter Kurth, Präsident des Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE).
Peter Kurth wird den Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) auch in den kommenden drei Jahren als Geschäftsführender Präsident führen. Im Rahmen der turnusmäßigen BDE-Mitgliederversammlung gestern am Rande der Weltleitmesse IFAT Entsorga in München wurde der frühere Berliner Finanzsenator für eine zweite Amtszeit als hauptamtlicher Präsident berufen, teilt der BDE mit.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen die „falschen Behauptungen des BDE und des Entsorgers Veolia“ entschieden zurück. Die Abfälle der US-Kaserne, die der gesetzlichen Überlassungspflicht unterlägen und dem Abfallwirtschaftsbetrieb übergeben werden müssten, verblieben nicht nur im Landkreis, sondern müssten auch getrennt angeliefert werden. Anderslautende Äußerungen seien falsch, betont der Abfallwirtschaftsbetrieb.
Die Experten des Ressourcen-Gipfels fordern die Politik auf, schnell und entschieden die richtigen Rahmenbedingungen für einen fairen internationalen Rohstoffhandel zu setzen und die Voraussetzung für eine Effizienzrevolution zu schaffen. Thorsten Grenz, CEO von Veolia Umweltservice, betonte, dass die Recyclingbranche erheblich dazu beitragen könne, einen wesentlichen Teil der Ressourcenprobleme zu lösen. „Zudem kann das Recycling die Abhängigkeit der Industrie von Kartellen oder politisch instabilen Staaten erheblich reduzieren.“
Sechs von neun Dualen Systemen haben das „Zertifikat zur Sicherstellung der privatwirtschaftlich organisierten haushaltsnahen Verpackungsentsorgung durch Duale Systeme“ unterzeichnet. Neben den fünf Erstunterzeichnern des Zertifikats, Duales System Deutschland, Eko-Punkt, Interseroh, BellandVision und Zentek hat sich mit Veolia Umweltservice Dual GmbH nunmehr ein sechster Systembetreiber dem Zertifikat angeschlossen. Das hat der Entsorgerverband BDE mitgeteilt.
Nach dem Streit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat sich Tobias Weitzel, Pressesprecher von Veolia Umweltservice, erneut zu dem Thema geäußert. Nachdem die Deutsche Umwelthilfe behauptet hatte, dass Veolia Verpackungsmaterial auf „wundersame und Kosten sparende Weise“ verschwinden lasse, verlangte der angeprangerte Konzern eine öffentliche Widerrufung der Vorwürfe. „Wir sind nicht nachtragend“ heißt es nun von Veolia-Seite. Eine Entschuldigung hätte man sich aber dennoch gewünscht.
Als Falsch und Ruf schädigend weist Tobias M. Weitzel, Pressesprecher der Veolia Umweltservice GmbH, den in der Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vom 20. Oktober 2009 enthaltenen Vorwurf zurück, dass „Veolia Umweltservice Dual“ Verpackungsmaterial „auf wundersame und Kosten sparende Weise“ verschwinden lasse.
Das im Juni gefällte sogenannte Altpapier-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verstößt gegen europäisches Recht. Dieser Ansicht ist der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Die Interessenvertretung der privaten Entsorgungswirtschaft hatte zuvor ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Vereinbarkeit des Bundesverwaltungsgerichtsurteils mit europäischem Recht prüfen sollte.
Der französische Umweltdienstleister und Bahnbetreiber Veolia will seine Güterverkehrssparte verkaufen. Es gebe exklusive Verhandlungen mit der Betreibergesellschaft des französisch-britischen Eurotunnels und der französischen Staatsbahn SNCF.
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