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SCHLAGWORTE: Ressourcen

BMWi-Konferenz: Effizient Rohstoffe nutzen

| Ressourceneffizienz ist kein Geheimtipp mehr. Ist doch ein sparsamer Umgang mit knappen Rohstoffen ein Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dabei führt die rohstoffeffiziente Produktion oft auch zu deutlich attraktiveren Produkten. Wie das geht, zeigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 30. November auf der Konferenz „Rohstoffe erfolgreich für die Zukunft sichern - effizient Material und Rohstoffe nutzen“ in Berlin. Ein Thema ist dabei Herausforderungen und Grenzen der Rohstoffsicherung durch Recycling.

Heizwertkriterium im neuen Abfall-Gesetz konkretisieren

| Das im Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes enthaltene Heizwertkriterium von 11.000 Kilojoule pro Kilogramm Abfall reicht allein nicht aus, um das Recycling gegenüber der energetischen Verwertung grundsätzlich besser zu stellen. Diese Ansicht vertritt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Das sehe auch die EU-Kommission so, die in ihrer Stellungnahme zu bedenken gab, dass das Recycling bestimmter Abfälle trotz eines hohen Heizwertes ressourceneffizienter sein könnte als die energetische Verwertung.

FEAD vermisst konkrete Vorschläge in Ressourcen-Roadmap

| Die Europäische Föderation der Entsorgungswirtschaft (FEAD) steht voll und ganz hinter der Roadmap hin zu einem ressorceneffizienten Europa. „Der Fahrplan der EU-Kommission ist eine postivie langfristige Strategie”, lobt FEAD in einer Mitteilung. Allerdings müssten die Vorschläge nun mit konkreten Maßnahmen und Aktionen untermauert werden.

Umfrage offenbart Rohstoffsorgen des Mittelstands

| Teure Rohstoffe und Rohstoffknappheit treiben die die mittelständischen Unternehmen in Deutschland mehr um als die ständig steigenden Energiepreise. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank hervor. Fast die Hälfte der Unternehmen rechnet demnach damit, dass sich der weltweit stets größer werdende Ressourcenhunger negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands auswirken wird.

Kommission legt „Roadmap Ressourceneffizientes Europa“ vor

| Die EU-Kommission hat heute einen „Fahrplan“ für die nachhaltige Umgestaltung der europäischen Wirtschaft bis zum Jahr 2050 vorgestellt. Der Fahrplan sei auch eine „Agenda für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum auf der Grundlage eines geringeren Ressourcenverbrauchs, wenn wir Waren produzieren und verbrauchen, denn durch Tätigkeiten wie Recycling, besseres Produktdesign, Ersetzung von Werkstoffen und Umwelttechnik werden Geschäfts- und Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen“, wie es in einer Mitteilung der Kommission heißt.

Neuer Report über Rohstoffbedarfe der „grünen“ Wirtschaft

| Auch eine “grüne“ Wirtschaft benötigt Rohstoffe. Aber Rohstoffe sind begehrt, knapp, teuer und umkämpft. Um welche Rohstoffbedarfe es geht – und ob von dem grünen Image mancher Branchen beim Blick auf den Ressourcenbedarf noch viel übrig bleibt, versucht der Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- und Weltwirtschaft Power-Shift in einer neuen Broschüre zu beleuchten.

Schüler lernen in Umwelt-Schule wie wertvoll Abfälle sind

| „Kreislaufwirtschaft wird ein gesellschaftlich immer wichtigeres Thema werden.“ Das sagte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke anlässlich der Einweihung der UmweltLern-Schule+ in Niederzissen. Die Schule ist beim Abfallwirtschaftszentrum des Landkreises Ahrweiler angesiedelt. Das Landeswirtschaftsministerium habe den Bau aus Mitteln des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung mit über 470.000 Euro gefördert.

bvse plädiert für EU-weite Getrenntsammlung von Müll

| Der Entsorgerverband bvse begrüßt, dass die EU-Kommission das Recyling und den Einsatz von Ressourcen stärker als bisher fördern will. Die Kommission habe inzwischen verstanden, dass es von strategischer Bedeutung sei, die eigenen Sekundärrohstoffquellen effizient zu nutzen. Das machte bvse-Präsident Burkhard Landers in einer Stellungnahme deutlich. Neben der getrennten Sammlung der Wertstoffe fordert der bvse ein europaweites Verbot der Deponierung unbehandelter Abfälle.

Deutsche Industrie leidet unter steigenden Rohstoffpreisen

| Preissprünge und Zugangsschwierigkeiten machen die Rohstoffversorgung für die Unternehmen zum Nadelöhr. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor. 9 von 10 Firmen leiden demnach unter den steigenden Rohstoffpreisen. Mehr als jedes zweite Industrieunternehmen befürchtet, die erforderlichen Rohstoffe überhaupt nicht mehr zu erhalten.

SPD-Regierungsprogramm: Bei Produktförderung die Recyclingfähigkeit testen

| Der Bundestagswahlkampf hat längst begonnen, die SPD setzt auch auf umweltpolitische Themen. In dem Entwurf für das SPD-Regierungsprogamm versichern die Sozialdemokraten einen effizienteren Umgang mit Ressourcen und geben ein zweites Versprechen: Unter SPD-Führung gibt es binnen weniger Monate das Umweltgesetzbuch.

BMU fördert Verfahren zur Sandaufbereitung

| Das Bundesumweltministerium stellt insgesamt über 475.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Projekt der Ohm & Häner Metallwerk GmbH & Co. KG in Drolshagen (Nordrhein-Westfalen) zur Verfügung. Ziel des Vorhabens ist die Einführung eines neuartigen, umweltfreundlichen Verfahrens zur Sandaufbereitung in einer Aluminium-Sandgießerei.
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