SCHLAGWORTE: Japan

Mehr Raffinade-Kupfer produziert als nachgefragt

| Im Dezember 2011 herrschte auf dem Markt für Raffinade-Kupfer ein Produktionsüberschuss. Wie die von der International Copper Study Group (ICSG) publizierten vorläufen Zahlen zeigen, wurden 41.000 Tonnen mehr Raffinade-Kupfer erzeugt als nachgefragt wurden. Und das trotz der rekordverdächtigen Nachfrage Chinas von 831.000 Tonnen, so ICSG. Das gesamte Jahr 2011 hingegen weise ein Produktionsdefizit auf.

Weltweite Rohstahlproduktion gestiegen

| Im Feburar lag die weltweite Produktion von Rohstahl bei 119 Millionen Tonnen. Das berichtet die World Steel Association (worldsteel). Das entspreche einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber Februar 2011. Das Bild in der EU fällt für diesen Monat gemischt aus. Während Deutschland und Spanien weniger Rohstahl als noch im Februar 2011 produzierten, konnte Frankreich einen Anstieg verbuchen.

Gemischte Bilanz bei Rohstahlproduktion

| Die Januar-Bilanz für die Produktion von Rohstahl fällt gemischt aus. Während in etlichen Ländern eine Abwärtstendenz gegenüber dem Vorjahresmonat festzustellen war, haben andere Staaten wiederum mehr Rohstahl produziert. Insgesamt, so geht aus aktuellen Daten des Welt-Branchenverbands der Stahlindustrie Worldsteel hervor, wurden in den 59 an Worldsteel berichtenden Länder 117 Millionen Tonnen Rohlstahl hergestellt. Das seien 7,8 Prozent weniger als im Januar 2011.

2011 neues Rekordjahr bei Rohstahl-Produktion

| Noch nie wurde so viel Rohstahl produziert wie im vergangenen Jahr. Laut aktuellen Daten des Welt-Branchenverbands der Stahlindustrie Worldsteel wurden 2011 weltweit 1.527 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Das entspreche einem Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber 2010. Bis auf Japan und Spanien konnten alle wichtigen Stahl produzierenden Länder im vergangenen Jahr zulegen. Vor allem in der Türkei, Südkorea und Italien sei das Wachstum außerordentlich robust gewesen.

China fragte mehr Raffinade-Kupfer nach

| Der Markt für Raffinade-Kupfer wies im Oktober 2011 ein Produktionsdefizit von 82.000 Tonnen auf. Das geht aus den vorläufigen Daten der International Copper Study Group (ICSG) hervor. Die Analysten sehen die Gründe dafür im stark gestiegenen Verbrauch Chinas. China habe in diesem einen Monat 25 Prozent mehr Raffinade-Kupfer nachgefragt als im Durchschnitt der vorhergehenden neun Monate und 50 Prozent mehr als im Oktober 2010.

Japan recycelt 77 Prozent seines Plastikmülls

| Japan liegt beim Plastikrecycling weltweit auf einem sehr guten Platz. Im Jahr 2010 hat Japan nämlich 77 Prozent der angefallenen Altkunststoffe recycelt. Das teilt das japanische Plastic Waste Management Institute mit. Diese Recycling-Quote sei doppelt so hoch wie die Großbritanniens und sehr viel höher als die 20 Prozent, die die USA erzielt hätten, zitiert die britische Tageszeitung „The Guardian“ den Pressesprecher des Instituts, Takushi Kamiya.

Japan und China vereinbaren Zusammenarbeit beim Recycling

| Japan und China wollen beim Recycling zusammenarbeiten. Das haben der chinesische Präsident Hu Jintao und der japanische Premierminister Yoshihiko Noda vereinbart. Damit wollen der Staats- und der Regierungschef das Recycling in beiden Ländern verbessern. Bei dem Treffen wurde auch über mögliche weitere Gebiete diskutiert, bei denen beide Staaten zusammenarbeiten könnten.

BIP im Euro-Raum und in der EU27 gestiegen

| Im Vergleich zum Vorquartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2011 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 Prozent gestiegen. Dies geht aus Schnellschätzungen hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten wurden. Im zweiten Quartal 2011 betrugen die Wachstumsraten plus 0,2 Prozent in beiden Gebieten.

„Länder verlagern CO2-Emissionen ins Ausland“

| Der Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) ist ein besseres Maß für die durch den Konsum eines Landes entstehenden CO2-Emissionen. Dies ergab eine Analyse des Münchner ifo Instituts. Bisherige Klimaabkommen würden den Beitrag eines Landes zum weltweiten Klimaschutz an der Veränderung seines CO2-Ausstoßes messen. „Hier kann ein Land CO2-Einsparungen vorweisen, obwohl die Emissionen nur ins Ausland verlagert wurden und somit die weltweiten Emissionen mindestens gleich bleiben“, sagt Gabriel Felbermayr, Bereichsleiter am ifo Institut.

worldsteel erwartet weiter steigenden Stahl-Verbauch

| Die seit 2010 steigende offensichtliche Stahl-Nachfrage wird sich auch in diesem und im kommenden Jahr fortsetzen. Das hat der Wirtschaftsausschuss der World Steel Association (worldsteel) bei seiner Tagung in Istanbul prognostiziert. Demzufolge soll der Stahlverbrauch 2011 um 6,5 Prozent auf 1,398 Millionen Tonnen steigen, nach einem Wachstum von 15,1 Prozent im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr gehen die worldsteel-Experten von einem weiteren Anstieg um 5,4 Prozent aus.

Japan muss Millionen Tonnen „Katastrophen-Schutt“ entsorgen

| Das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami vom 11. März dieses Jahres haben in Japan nicht nur verheerende Auswirkungen auf das Atomkraftwerk Fukushima gehabt. In Gefolge dieser Naturgewalten seien 25 Millionen Tonnen „Disaster-Abfälle“ angefallen, teilt das japanische Umweltministerium mit. So wie Schutt und Trümmer von Häusern und anderen Betonstrukturen, zerstörte Autos und Schiffe, die nun so schnell und sicher als möglich entfernt werden müssten.

Beständiger Aufwärtstrend bei weltweiter Rohstahl-Produktion

| Seit Monaten schon kann die World Steel Association (worldsteel) von Produktionssteigerungen in den wichtigen stahlproduzierenden Regionen berichten. So auch im August. Nach aktuellen Zahlen lag die Rohstahlproduktion in den 64 an worldsteel berichtenden Ländern bei insgesamt 125 Millionen Tonnen. Das seien 9,8 Prozent mehr gewesen als im August 2010.

Mazda will Stoßfänger recyceln statt verbrennen

| Mazda will alte Stoßfänger nicht mehr verbrennen, sondern stofflich recyceln. Damit ist Mazda eigenen Angaben zufolge der erste Automobilhersteller weltweit, der aus ausrangierten Stoßfängern Rohmaterial für die Herstellung neuer Stoßfänger gewinnt. Die neue Technologie werde derzeit bereits zur Herstellung von Stoßfängern für den Minivan Biante genutzt, der ausschließlich in Japan vertrieben wird, wie Mazda Motors (Deutschland) mitteilt.

Produktionsdefizit beim Raffinade-Kupfer im Mai

| Ein Produktionsdefizit von 80.000 Tonnen schlug im Mai auf dem Markt für Raffinade-Kupfer zu Buche. Das teilt die International Copper Study Group (ICSG) nach vorläufigen Auswertungen mit. Allerdings sieht das Ganze nach den saisonalen Anpassungen für die Raffinade-Welt-Produktion und -Verbrauch etwas anders aus. Dann ergibt sich laut ICSG ein kleiner Überschuss von 13.000 Tonnen.
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