SCHLAGWORTE: Entsorgungsunternehmen

Woolrec hofft auf Wiederaufnahme des Betriebs

| Woolrec sieht sich in seiner Aussage bestätigt, nicht für eine gesundheitsschädliche Dioxinbelastung von Pflanzen und Böden in Tiefenbach verantwortlich zu sein. Das hätten die Ergebnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung bestätigt. Das Entsorgungsunternehmen hofft nun auf die Wiederaufnahme des Betriebes.

BGH stuft „Bring or Pay“-Klauseln als unwirksam ein

| Eine „Bring or Pay“-Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Abfallentsorgungsunternehme ist unwirksam. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) gefällt. Die Klausel ist gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, weil sie den Vertragspartner entgegen Treu und Glauben unangemessen benachteilige.

Verbringung von Abfällen nach Polen vereinfacht

| Die grenzüberschreitende Verbringung von sogenannten „grün gelisteten Abfällen“ nach Polen ist seit dem 1. Januar einfacher. Wie die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in ihrem aktuellen Newsletter mitteilt, sind bisherigen Sonderreglungen für diese Abfälle entfallen.

Goldman-Sachs-Analyst stuft Abfallwirtschaft als „attraktiv“ ein

| Daumen hoch für die Abfallwirtschaft: Ein Analyst der Investmentbank Goldman Sachs stuft das Entsorgungsgeschäft als Ganzes und auch einzelne Unternehmen als „attraktiv“ ein. Grund dafür ist die Prognose, dass die realen Wohnungsbauinvestitionen steigen werden und auch die Abfallmenge und infolge die Preise erhöhen werden.

Zentek gründet Joint Venture in Tschechien

| Das Kölner Entsorgungsunternehmen Zentek hat zusammen mit seinem tschechischen Partner D+P Rekont das Unternehmen Zentek CZ s.r.o gegründet. Dieses wurde Ende September vom tschechischen Umweltministerium als kollektives Rücknahmesystem für E-Schrott zugelassen.

BDE-Appell: Ungarn sollte Abfallgesetz an EU-Recht anpassen

| Der BDE hat den Gesetzgebungsprozess in Ungarn bezüglich des neuen Abfallgesetzes in den vergangenen Monaten mit Sorge verfolgt, wie der Verband sagt. Denn die vorgesehenen Regelungen würden eine zwangsweise staatliche Mehrheitsbeteiligung an bislang privaten Entsorgungsunternehmen betreffen. Das Gesetz wird jetzt allerdings einer Prüfung unterzogen

Grenz nicht mehr CEO von Veolia Umweltservice

| Thorsten Grenz ist nicht länger Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH. Den Vorsitz hat am Freitag Christian Knaape kommissarisch übernommen. Das teilt das Entsorgungsunternehmen mit Sitz in Hamburg mit.

Eric Schweitzer als Präsident der IHK Berlin bestätigt

| Alba-Chef Eric Schweitzer bleibt für weitere fünf Jahre Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK). Die IHK-Vollversammlung habe Schweitzer mit einer deutlichen Mehrheit von 87,7 Prozent gewählt, wie die IHK mitteilt.

Berliner Entsorger bieten 130 freie Ausbildungsplätze an

| Knapp 130 freie Ausbildungsplätze in der Berliner Kreislauf- und Abfallwirtschaft warten auf Bewerber für das Ausbildungsjahr 2013. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Berliner Trenntwende-Kampagne unter den größten Berliner Entsorgungsunternehmen.

Knettenbrech + Gurdulic übernimmt Fehr Umwelt

| Knettenbrech + Gurdulic übernimmt sämtliche Geschäftsaktivitäten der Firma Fehr Umwelt Wiesbaden. „Der vielversprechende Standort Wiesbaden soll in den nächsten Jahren um mehrere Recyclinganlagen und Spezialgeschäftsfelder ausgebaut werden“, teilt das Unternehmen mit.

Frist zur Anzeige gewerblicher Sammlungen abgelaufen

| Heute, 31. August, ist der Stichtag für die Erstattung der Anzeige nach Paragraf 18 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Betroffen davon sich gewerbliche Sammlungen, die vor dem 1. Juni 2012 begonnen würden. Darauf weist die BDSV in ihrem aktuellen Newsletter hin.

Pariser Platzhirsch namens Veolia

| Für den französischen Veolia-Konzern ist Deutschland einer der wichtigsten Entsorgungsmärkte – trotz niedriger Abfallmengen, sinkender Preise und Unzufriedenheit über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Verbände befürchten Kosten durch neue AwSV von 1 Milliarde Euro

| Die Sorgen, dass die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zu großem Ungemach für die deutsche Stahl- und NE-Metall-Recyclingwirtschaft führen könnte, verstummen nicht. Die beiden Verbände BDSV und VDM befürchten Kostenbelastungen durch neue AwSV von über 1 Milliarde Euro.

Biffa bekommt Baugenehmigung für MVA

| Biffa wird in der englischen Grafschaft Leicestershire eine Müllverbrennungsanlage (MVA) bauen. Wie das britische Recycling- und Entsorgungsunternehmen mitteilt, hat es dazu bereits die Baugenehmigung erhalten.
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