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  • Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) schlägt eine Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) vor, die Einsammlung und Entsorgung getrennt gesammelter Wertstoffe aus Privathaushalten auszuschreiben. Dazu hat der bvse heute das Rechtsgutachten „Zur Vereinbarkeit von Ausschreibungspflichten der örE für getrennt gesammelte Hausmüllfraktionen mit der Selbstverwaltungsgarantie“ vorgestellt.

  • Das Präsidium des Baustoff Recycling Bayern (BRBayern) hat beschlossen „sich als Mitglied in den bvse einzugliedern“. Das erklärte BRBayern-Verbandspräsident Matthias Moosleitner auf dem Nürnberger Baustoff Recycling Forum. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) habe dazu im vergangenen Jahr mit der Gründung des Fachausschusses „Baustoffrecycling“ die Weichen gestellt.

  • Für die Sammlung und Wiederverwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in der EU soll es künftig strengere Standards geben. Dies hat das Europaparlament am vergangenen Donnerstag beschlossen. „Wir wollen unter anderem die Sammelquote erhöhen“, sagte CDU-Europaabgeordneter Karl-Heinz Florenz. Diese Erhöhung bezeichnete Ullrich Didszun, Vizepräsident des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), als „grundsätzlich richtige Weichenstellung“.

  • Der Entsorgerverband bvse begrüßt, dass die EU-Kommission das Recyling und den Einsatz von Ressourcen stärker als bisher fördern will. Die Kommission habe inzwischen verstanden, dass es von strategischer Bedeutung sei, die eigenen Sekundärrohstoffquellen effizient zu nutzen. Das machte bvse-Präsident Burkhard Landers in einer Stellungnahme deutlich. Neben der getrennten Sammlung der Wertstoffe fordert der bvse ein europaweites Verbot der Deponierung unbehandelter Abfälle.

  • „Die Abfallwirtschaft Deutschlands und Österreichs hat den Sprung zur Ressourcenwirtschaft mittlerweile eindeutig geschafft und ist zu einem bedeutenden Faktor in der Rohstoffversorgung geworden.“ Das erklärte Christian Holzer, stellvertretender Leiter der Sektion Stoffstromwirtschaft, Umwelttechnik und Abfallmanagement im österreichischen Lebensministeriums. In seinem Festvortrag beim bvse-Neujahrsempfang machte Holzer trotzdem deutlich, dass „wir noch weit davon entfernt sind, die in unseren Abfällen enthaltenen Rohstoffe optimal zu nutzen.“

  • Der Export von Schrott wird eine immer größere Rolle spielen. Darüber waren sich die Experten beim Schrottforum des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) einig. Diskutiert wurde auf dem Forum Ende vergangenen Jahres unter anderem darüber, ob ein Export eine Alternative für mittelständische Unternehmen sein kann.

  • Die Sekundärrohstoffgewinnung aus Abfällen dürfe nicht länger als Entsorgungsproblem gesehen werden, sondern müsse als wesentlicher Bestandteil der Rohstoffversorgung wahrgenommen werden. Darüber waren sich die mehr als 100 Teilnehmer des 9. Elektronik-Altgeräte Tages einig, die auf Einladung des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling nach Berlin gekommen waren.

  • Der Präsident des bvse, Burkhard Landers, sieht die Finanzierung der Verpackungsentsorgung vor dem Aus. Um den Mengenrückgang der Dualen Systeme zu stoppen, den eine Studie der GVM für 2011 prognostiziert, fordert der Verband ein neues Konzept. Sämtliche Bemühungen der Dualen Systeme, die Verpackungsentsorgung in Deutschland auf ein solides Fundament zu setzen, seien kläglich gescheitert.

  • Die Alu-Dose kehrt zurück. Diese Erfahrung machen die Verwerter von PET-Kunststoff-Flaschen und sind darüber nicht erfreut. Das geht aus einer Mitteilung des Fachverbands Kunststoffrecycling des Entsorgerverbandes bvse hervor. Das habe aber nichts damit zu tun, dass der Anteil der PET-Flaschen durch das Comeback der Getränkedosen sinkt. Den Verwertern mache ein ganz anderes Problem das Leben schwer.

  • Die Entsorgerverbände bvse und BDSV haben Vorschläge erarbeitet, um die Überschneidungen von europäischer Abfallgesetzgebung und Chemikalienverordnung REACH zu beseitigen. Diese beträfen Sekundärrohstoffe insgesamt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Doppelregelungen benachteiligten massiv die Aufbereitung und Verwertung von Altpapier, Altkunststoffen, Metallschrotten und Altglas.

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