SCHLAGWORTE: Automobilindustrie

Bis 2016 1.000 Tonnen recyceltes Kupfer jährlich bei Toyota

| Toyota will das Recy­cling von Kupferkabeln weiter ausbauen. Vor drei Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben eine mechanische Sortiermethode entwickelt, die selbst kleinste Verunreinigungen erkennt und sogar verhindert.

Novelis erweitert Produktionskapazitäten in Europa

| Novelis will seine Produktionskapazitäten für Bleche für die Automobilindustrie in Europa erweitern. Neben den bestehenden Werken in Deutschland und in der Schweiz sollen in Göttingen jährlich 20.000 Tonnen hergestellt werden. Damit will Novelis eigenem Bekunden nach dem wachsenden Bedarf der Automobilindustrie an leichten, rezyklierbaren Alublechen begegnen.

Atlas Copco steigert Umsatz auf 10,5 Milliarden Euro

| Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco hat 2012 weltweit 10,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut 11 Prozent. „In Deutschland war das vergangene Jahr allerdings eher von Unsicherheit gekennzeichnet", erklärte Piet Leys, Geschäftsführer der deutschen Atlas Copco Holding GmbH in Essen.

AMAG liefert Recycling-Aluminiumblech für Mercedes-Benz

| Über diesen Auftrag von Mercedes Benz freut sich die Austria Metall AG (AMAG): Erstmals werde das Recycling-Aluminiumblech „AMAG Green Alu“ in einer der Premiummarken der Automobilindustrie eingesetzt, so der oberösterreichische Aluminium-Hersteller. Mercedes-Benz verbaut es demnach in seiner SL-Serie als Kofferraummulde.

Russlands Gebührenpläne ernten heftige Kritik

| Russlands Automobilmarkt ist im ersten Halbjahr 2012 erneut um 14 Prozent gewachsen. Das teilt Germany Trade & Invest (gtai). Auch die Importe aus Deutschland hätten weiter zugelegt. „Doch es droht Ungemach“, sagt gtai. Denn Russland plant Recyclinggebühren zu erheben.

Bekenntnis zum chinesischen Markt

| Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen bleibt China für deutsche Unternehmen einer der wichtigsten Märkte weltweit. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Deutsche Handelskammer in China unter deutschen Mitgliedsunternehmen durchgeführt hat.

Andritz erwirbt 38,5 Prozent der Aktien der Schuler AG

| Der Technologiekonzern Andritz erwirbt 38,5 Prozent der Aktien der in Deutschland börsennotierten Schuler AG. Zugleich kündigt der österreichische Konzern sein Übernahmeangebot zum Erwerb der restlichen Aktien an. Der Preis je Aktie betrage 20 Euro in bar, so Andritz.

Johnson Controls und Saft lösen Joint Venture auf

| Johnson Controls und Saft lösen ihr Joint Venture auf. Das teilt das US-amerikanische Unternehmen, das unter anderm Batterien für die Automobilindustrie entwickelt, mit. Das Joint Venture war 2006 zur Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Autobatterien gegründet worden. Wie vereinbart habe Johnson Controls den Unternehmensanteil von Saft für die Summe von 145 Millionen US-Dollar (110 Millionen Euro) gekauft.

Polypropylen aus sekundären Rohstoffen stark gefragt

| „Der Einsatz von Polypropylen aus sekundären Rohstoffen hat seit zwei Jahren noch einmal deutlich zugenommen.“ Das erklärt Berzelius-Geschäftsführer Stefan Jessen im Vorfeld der Leitmesse der Kunststoffbranche Fakuma vom 18. bis zum 22. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee. Hier will sich das Blei-Recycling-Unternehmen mit seinem Markenprodukt „Seculene PP“ zum zweiten Mal nach 2009 dem Fachpublikum präsentieren.

Gewichte auf weltweitem Automobilmarkt verschieben sich

| Die deutschen Autobauer sind zügiger als gedacht aus dem Tal der Krise herausgekommen und belebten auch die Zulieferindustrie. Nach Einschätzung des Präsidenten der Wirtschafts-Vereinigung Metalle, Ulrich Grillo, verschieben sich allerdings die Gewichte auf dem Weltautomobilmarkt in absehbarer Zeit und mit hoher Geschwindigkeit zugunsten Chinas. Das sagte Grillo anlässlich des Zulieferforums der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ).

Rotterdamer Hafen kommt gestärkt aus der Krise

| Der Güterumschlag im Rotterdamer Haven ist in diesem Jahr auf 430 Millionen Tonnen angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die die Hafenbehörde vorgelegt hat. Gegenüber 2009 sei das ein Anstieg von 11,1 Prozent und gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 ein Anstieg von 2,1 Prozent. Das sei unter anderem der blühenden deutschen Wirtschaft zu verdanken, wie Hans Smits, Generaldirektor des Rotterdamer Havenbetriebs, erläutert.

Autoabsatz boomt – Zehnjahres-Hoch wegen Abwrackprämie

| Die Abwrackprämie treibt den Autoabsatz in Deutschland auf ein Zehnjahres-Hoch. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für 2009 mit 3,5 Millionen Neuwagen, rund 600 000 mehr als noch Ende 2008 erwartet. Wegen der staatlichen Kaufanreize erreichten die Neuzulassungen mit 427 000 Fahrzeugen den höchsten Juni-Wert seit der Wiedervereinigung. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent im Vorjahresvergleich.

VDA-Präsident: Abwärtstrend beim PKW-Absatz gebremst

| Nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gibt es erste Signale, dass sich der Abwärtstrend beim weltweiten Auto-Absatz abschwächt. Der Absatz im Mai in Europa von gut 1,2 Millionen Autos habe das Vorjahresniveau lediglich um drei Prozent verfehlt. Er sei jedoch durch staatliche Anreizprogramme gestützt, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Dienstag auf dem Branchentag der Thüringer Automobilindustrie in Erfurt.

BDSV begrüßt Verlängerung der Abwrackprämie

| Die Bundesregierung stockt die Abwrackprämie für Altautos auf. Darauf einigten sich gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD). Die Gutschrift von 2.500 Euro für einen Neuwagenkäufer, der sein Altauto verschrotten lässt, soll nun für das ganze Jahr gelten. Der Stahlrecycling-Verband BDSV zeigt sich zufrieden mit der Ausweitung der Abwrackprämie.

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