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Stahl

  • Die deutschen Hüttenwerke haben auch im April deutlich weniger Rohstahl produziert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die Produktion von Rohstahl um 53,1 Prozent unter dem Niveau von April 2008. Die Herstellung von Roheisen fiel um 56,8 Prozent gegenüber Vorjahresmonat.

  • Von der NE-Metallrecycling-Wirtschaft kommen erste Signale, die auf eine Entspannung der wirtschaftlichen Lage schließen lassen. „Wir hoffen, dass die Talsohle erreicht ist“, sagte Thomas Reuther, Vorstandsmitglied des Vereins Deutscher Metallhändler (VDM) heute in Hannover. Der Grund sind steigende Preise für Aluminium-Schrott und Kupfer-Schrott. Doch Auslöser ist nicht die heimische Nachfrage. Das Anziehen des Marktes ist im Wesentlichen China zu verdanken.

  • Die Donaubrücke in Tulln, Österreich, muss nach 105 Jahren zurückgebaut und verschrottet werden. Vor ein paar Wochen begannen die Arbeiten. Den Auftrag für den Abbruch hat nach eigenen Angaben die Becker-Gruppe bekommen. Diese wiederum erteilte laut Mitteilung der Firma Scholz einen Regieauftrag.

  • Ende vergangener Woche hat das Bundesumweltministerium (BMU) in einem Schreiben an die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) noch einmal klar gemacht, wie verhindert werden soll, dass die Abwrackprämie dazu führt, dass verstärkt Altautos exportiert werden.

  • Nach dem Rekordjahr 2007 folgte 2008 der Fall. Bei dem Edelstahl-Recycler ELG Haniel ist der Umsatz um 24,7 Prozent eingebrochen. Das operative Ergebnis hat sich 2008 mehr als halbiert. Trotzdem erhöhte sich im letzten Jahr eine Zahl – die der Mitarbeiter.

  • Die Eisenbahnbrücke in Tulln, Österreich, muss nach 105 Jahren erneuert werden. Den Auftrag, die Brücke zurückzubauen und zu verschrotten, hat nach eigenen Angaben die Scholz-Gruppe erhalten. Die Arbeiten an der 4500 Tonnen schweren Brücke werden etwa ein halbes Jahr dauern.

  • Erfreut äußerte sich der Umweltdienstleister und Rohstoffhändler Interseroh SE über das neue Batteriegesetz. Sollte der Bundesrat zustimmen, sieht das Unternehmen „weitere positive Impulse in Richtung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“. Der Bundestag hat dem Gesetzentwurf gestern zugestimmt.

  • Mit ihrer Technologie hat sie sich zum drittgrößten Bleiproduzenten in Europa entwickelt: die Recylex-Gruppe. „Bei der Bleiherstellung setzen wir nur bis zu 40 Prozent Primärerze ein“, sagt der Geschäftsführer Reimund Westphal. Einer der wichtigsten Rohstoffe für das deutsch-französische Unternehmen sind Altbatterien.

  • Optimismus beim Kupferverarbeiter Aurubis. „Wir glauben, dass es mit den Kupferpreisen weiter aufwärts geht“, sagt Vorstandschef Bernd Drouven. Gleichzeitig bestätigt er die Absicht weitere Hütten zu kaufen – allerdings nicht in Europa.

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