„Als hätte es die Wirtschaftskrise nie gegeben“ – die Stimmung unter den Metallhändlern ist nach einem schwierigen Jahr wieder äußerst positiv. Allerdings warten bereits die nächsten Herausforderungen auf die Branche.
„Als hätte es die Wirtschaftskrise nie gegeben“ – die Stimmung unter den Metallhändlern ist nach einem schwierigen Jahr wieder äußerst positiv. Allerdings warten bereits die nächsten Herausforderungen auf die Branche.
Die Kupferproduktion soll deutlich steigen – die Nachfrage nicht. Laut Prognose der International Copper Study Group (ICSG) wird es daher auf dem globalen Kupfermarkt im laufenden Jahr einen Überschuss von 580.000 Tonnen geben. Ein Jahr später soll das Plus dann aber deutlich zurückgehen.
Die USA haben im vergangenen Jahr fast ein Drittel des im Land produzierten Schrotts exportiert. Insgesamt seien es rund 22 Millionen Tonnen Schrott gewesen. Damit seien die Vereinigten Staaten mit Abstand der größte Exporteur weltweit gewesen. Das geht aus einem Bericht der Wirtschaftsvereinigung American Scrap Coalition hervor.
Innov-X Systems und Steinert Elektromagnetbau GmbH arbeiten ab sofort zusammen, um ein neues Hochgeschwindigkeits-Sortier-System auf den Markt zu bringen. Mit Hilfe von Röntgen-Fluoreszenz (XRF) kann kupferhaltiges Material wie Kupfer-Wickelungen und Kupfer-Anker aus Eisenabfällen separiert werden.
Nach mehreren Wochen der Markterholung sind in China erstmals wieder sinkende Stahlschrottpreise zu verzeichnen. Das Risiko einer substantiellen Preisreduzierung sei jedoch gering, heißt es in einem Bericht von Metal Bulletin.
Es geht weiter bergauf: Die weltweite Rohstahlproduktion im März lag mit 120.000 Tonnen um 30,6 Prozent höher als im selben Monat ein Jahr zuvor. Wie die worldsteel Assocoiation mitteilt, steigt die Produktion in den 66 Mitgliedsstaaten unterschiedlich stark. Spitzenreiter ist Deutschland. Auch die weiteren Aussichten sind gut.
Der Stahlschrott hat auch in den Wochen nach Ostern weiter Boden gut gemacht. In der Stahlschrottbranche spricht der Handel bereits von einer drohenden Verfügbarkeitsklemme. Wie sieht die Stahlindustrie derzeit den Markt?
Durch die CLP-Verordnung kommt auf die Stahl- und NE-Metallrecycling-Unternehmen wohl doch keine zusätzliche Belastung zu. Die Recycling-Verbände BDSV und VDM hatten zuvor befürchtet, dass für zurückgewonnene Metalle, deren Abfalleigenschaft geendet hat, umfangreiche Meldepflichten aufgrund der CLP-Verordnung entstehen. Diese scheinen sich nicht zu bestätigen, wie der Gesamtverband Stahl- und NE-Metall-Recycling mitteilt.
Vergleiche machen den ökologischen Vorteil von Recycling immer noch am deutlichsten. Die Mengen an Emissionen, die von 900.000 Autos in Amerika pro Jahr verursacht werden, hat der Aluminium-Konzern Novelis 2009 durch das Recycling von Aluminiumdosen nach eigenen Angaben eingespart.
Die IKB Deutsche Industriebank erwartet für die Stahl- und Metallverarbeitungsbranche in diesem Jahr ein Produktionsplus von rund 5 Prozent. Das ergibt eine aktuelle Auswertung der Jahresabschlüsse von mittelständischen Unternehmen aus dem Kundenkreis der IKB, die etwa ein Viertel des gesamten Branchenumsatzes repräsentieren.
Am 23. März wurden acht Tonnen radioaktiv verstrahlte Stahlrohre vom Gelände der GDF SUEZ Deutschland GmbH in Salzwedel gestohlen. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat eine entsprechende Warnung an den Schrotthandel herausgegeben.
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