Die Weltrohstoffpreise zogen im Oktober 2025 erneut an; auf Dollarbasis um 3,9 %. In Inlandswährung betrug der Preisanstieg 4,8 % aufgrund einer Abwertung des Euro zum US-Dollar.
Die Weltrohstoffpreise zogen im Oktober 2025 erneut an; auf Dollarbasis um 3,9 %. In Inlandswährung betrug der Preisanstieg 4,8 % aufgrund einer Abwertung des Euro zum US-Dollar.
Mit klaren Botschaften startet die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in den Branchentreff 2025, der am 15. und 16. Oktober 2025 in Osnabrück unter dem Motto „Global, Zukunftsstark, Unverzichtbar“ stattfand: Exportverbote für Stahlschrott sind der falsche Ansatz.
Mit der gestrigen Verkündung des ersten Maßnahmenpaketes aus dem Steel and Metals Action Plan (SMAP) der Europäischen Kommission geht ein Aufatmen durch die Reihen der stahlherstellenden Betriebe in Deutschland und der EU.
Die Weltrohstoffpreise zogen im September 2025 auf Dollarbasis um 3,4 % an. In Inlandswährung betrug der Preisanstieg nur 2,5 % aufgrund einer erneuten Aufwertung des Euro zum US-Dollar.
Die Verbände VDM und BDSV kritisieren aktuelle Forderungen nach Exportverboten für recycelte Metalle. Statt Einschränkungen fordern sie Rechtssicherheit, weniger Bürokratie und Anreize zur CO₂-Reduktion in der europäischen Industrie.
Zum 1. Januar 2026 verlässt VDM-Geschäftsführer Kilian Schwaiger den Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) und übernimmt eine neue Aufgabe bei der Schweizer Thommen Group.
Die Entwicklung der Rohstoffmärkte ist nach wie vor geprägt von der erratischen US-Handelspolitik und geopolitischen Einflüssen. In diesem Umfeld verlief die Nachfrage nach Rohstoffen sehr volatil. Zu Jahresbeginn stieg der Bedarf nach Industrierohstoffen recht kräftig, weil Vorzieheffekte in Erwartung höherer Zölle die Märkte temporär beeinflussten.
Mit dem Motto „Global. Zukunftsstark. Unverzichtbar.“ setzt die BDSV den Rahmen für den diesjährigen Branchentreff, der sich über zwei Tage erstreckt: Global steht für internationale Rohstoffströme, Handel und Regulierung, Zukunftsstark für Innovation, Digitalisierung und Qualifikation, Unverzichtbar für die Rolle des Stahlrecyclings bei Klimazielen, Versorgungssicherheit und Kreislaufwirtschaft. Diese drei Perspektiven strukturieren das Programm des BDSV Branchentreffs 2025.
Die BDSV und der VDM weisen auf eine neue, unabhängige Studie zu den Auswirkungen von Exportverboten für Stahlschrott hin. Die Studie stellt den Vorschlag des Europäischen Aktionsplans für Stahl und Metalle (SMAP) infrage, den Export von recyceltem Stahl („Schrott“) möglicherweise zu beschränken. Sie kommt zu dem Schluss, dass solche Maßnahmen sowohl die europäische Stahlindustrie als auch die globalen Klimaschutzbemühungen untergraben würden.
Um Betreiber, Recycling-Fachleute und Entscheidungsträger weltweit mit praxisrelevantem Wissen zu unterstützen, startet Steinert die Metal Recycling Keynote. In dem 45-minütigen Onlineformat sollen Einblicke in die Anwendungsbereiche: ZORBA, Aluminium und Stahlschrott gegeben werden.
Die Stahlindustrie ist einer der größten CO2-Emittenten weltweit – sie trägt mit rund 8 % der globalen CO2-Emissionen bei. Ein besonders problematischer Bereich ist die thermische Bearbeitung von Stahl, die weltweit jährlich bis zu 39 Milliarden Tonnen CO2 durch den Einsatz von Erdgas erzeugt. Kann Wasserstoff die Lösung für diese emissionsbelastete Branche sein?
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