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Papier

  • Beim diesjährigen internationalen Altpapiertag des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) schauten die Branchenexperten positiv in die Zukunft, auch wenn viele Einflussfaktoren den Markt beeinflussen und die Rahmenbedingungen nicht einfach sind. Das zeigt der Beitrag von bvseTV.

  • Neckermann stellt seinen gedruckten Katalog ein. Als Grund nennt der Frankfurter Versandhändler das schrumpfende Katalog-Geschäft. Allein im ersten Quartal 2012 verzeichnete neckermann.de eigenen Angaben zufolge hier stärker als geplant einen Umsatzrückgang von rund 50 Prozent. „Die Zukunft des Versandhandels liegt im Internet. Dieser Entwicklung können wir uns nicht verschließen“, erklärte Neckermann-Chef Henning Koopmann dazu.

  • Die Alba Group steigt in den spanischen Altpapiermarkt ein. Am gestrigen Donnerstagnachmittag habe die Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages zur Übernahme von 99 Prozent der Anteile des Papierrecyclers und -händlers Reciclajes Dolaf stattgefunden, wie die Unternehmensgruppe für Recyclingdienstleistungen und Rohstoffversorgung bekannt gegeben hat.

  • Papier ist das am meisten recycelte Verpackungmaterial in der Europäischen Union. Das berichtet die Confederation of European Paper Industries (CEPI) auf Grundlage neuer Daten für das Jahr 2010. Somit lag die Recyclingrate von Papier-Verpackungen in diesem Jahr bei 78 Prozent. Damit sei die von Brüssel formulierte Zielsetzung bereits übertroffen.

  • Der Verbändeworkshop zum Abfallende von Altpapier von bvse, VDP und BDE hat gezeigt: Die Unternehmen der Altpapierbranche müssen ganz genau prüfen, ob sie Altpapier als Produkt vermarkten wollen. Bei dem Workshop am Vortag des bvse-Altpapiertages diskutierten Experten aus Behörden und Fachleute der betroffenen Verbände über Chancen und Risiken von Altpapier als Produkt.

  • Über Kosten und Nutzen einer Überführung von Altpapier in den Produktstatus haben Experten beim Altpapier-Tag diskutiert. Das Thema „Abfallende für Altpapier“ stand im Mittelpunkt der Fachveranstaltung, die der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), der Bundesverband Sekundärrohstoffe (bvse) und der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) in der vergangenen Woche gemeinsam in Düsseldorf durchgeführt haben.

  • Altpapier ist nach wie vor der wichtigste Rohstoff für die Papierindustrie. Das stellte Reinhold Schmidt, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Papierrecycling, beim Internationalen Altpapiertag in Düsseldorf fest. Rückblickend war die Stimmung aber nicht ungetrübt, denn 2011 war für die Altpapierbranche nicht leicht. Mit Sorge beobachte man auch, wie verschiedene EU-Länder Exportbehinderungen für Altpapier und Sekundärrohstoffe einführen.

  • Das in Deutschland erreichte hohe Niveau des Papier-Recyclings ist gefährdet. Das ist die Meinung des neuen Vereins Initiative Zukunft Papier Rohstoffe (IZP). Denn das im Juni in Kraft tretende neue Kreislaufwirtschaftsgesetz könnte durch den Ausschluss von Wettbewerb, durch die Zerstörung etablierter Sammelstrukturen und durch die Restriktionen bei der Erfassung von sortenreinem Altpapier, das Recycling von Altpapier erheblich beeinträchtigen.

  • Die Confederation of European Paper Industries (CEPI) befürwortet die neuen Regelungen des italienischen Umweltministeriums. Dieses hat ein Gesetz erlassen, das bei Abfalltransporten von und nach Italien die Mitführung einer zusätzlichen Bescheinigung verlangt. „Das setzt globale Umweltstandards beim Recycling um“, sagte Jori Ringman-Beck, Direktor der CEPI-Sparte Recycling, Products and Environment, beim bvse-Altpapiertag in Düsseldorf.

  • Der spanische Papierkonzern Saica hat den britischen Altpapier-Recycler Houghton’s Waste Paper gekauft. Das hat der Konzern bekannt gegeben. Dadurch werde die Saica-Business-Sparte Saica Natur UK zusätzlich 25.000 Tonnen Papierabfälle mehr verwerten. Laut Saica beläuft sich die Jahresmenge damit auf 425.000 Tonnen.

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